Mann im Stadtgraben ertrunken
Am Sonntag wurde in Kelheim eine Leiche entdeckt. Es gibt keine Anzeichen für eine Fremdeinwirkung. Wie der Kelheimer ins Gewässer gelangt ist, ist unklar.
In diesem Bereich muss der Tote gelegen haben. Foto: Haala
Kelheim. „Die Staatsanwaltschaft Regensburg und die Kriminalpolizei Landshut gehen davon aus, dass der Kelheimer, der am Sonntag tot aus dem Stadtgraben geborgen worden war, ertrunken ist.“ Das teilte Pressesprecher Michael Emmer vom Polizeipräsidium (PP) Straubing nach der Obduktion des Leichnams am Institut für Rechtsmedizin in Erlangen mit. Es gebe „keine Anhaltspunkte“ für eine Fremdeinwirkung. Die Ermittlungen im Zusammenhang mit dem Todesfall dauern noch an. Dabei gehe es darum, herauszufinden, wie und aus welchen Gründen der Mann in den Stadtgraben im Westen der Kelheimer Altstadt gelangte. Es werden Zeugen gesucht. Wer im Bereich Alleestraße/Stadtgraben verdächtige Wahrnehmungen machte, soll sich mit der Kripo Landshut, Telefon (08 71) 9 25 20 in Verbindung setzen.
Der alleinstehende 53-Jährige war am 26. Juli mittags das letzte Mal gesehen worden. Am Sonntag in der Früh war er dann im Kelheimer Stadtgraben entdeckt worden. Nach Auskunft von Pressesprecher Michael Emmer hatte ein 51-jähriger Kelheimer, als er um 6.25 Uhr am Stadtgraben entlang ging, eine im Wasser liegende Person gefunden und die Polizei verständigt. Für den 53-jährigen Mann kam aber jede Hilfe zu spät. Er konnte nur noch tot geborgen werden. Insgesamt an die 20 Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Stadt, der Wasserwacht und der DLRG Weltenburg waren im Einsatz. (eb)

