Fehler auf Umleitungsschildern
Ein „h“ zu viel in Kelheim sorgt derzeit bei den Autofahrern auf den Ausweichstrecken für die Baustelle auf der Bundesstraße 16 für Aufsehen.
Landkreis. Das schnürt so manchem Landkreisbewohner die Luft in der Kehle ab: Kehlheim! Als ob Autofahrer nicht schon genug unter den Umleitungen wegen des voraussichtlich bis 10. Oktober gesperrten Teilstücks der B16 zwischen Bad Abbach und den Altwassern bei Alkofen zu leiden hätten. Wer bis zu 20 Minuten länger durch die Dörfer entlang der Ausweichstrecken mäandert, wird in den vergangenen Tagen den von Auswärtigen gern gemachten Rechtschreibfehler auf den Schildern entdeckt haben. Auch Thomas Förg von der Abteilung Straßenbau am Staatlichen Bauamt in Landshut hat ihn bemerkt, als die mit den Schildern beauftragte Firma ihre Ware lieferte. Sofort kontrollierte er seine Unterlagen, um nachzusehen, ob er es war, der den Fehler weitergegeben hat: In den Plänen der Behörde ist die Stadt jedoch richtig geschrieben. Seinen Angaben zufolge ist die Firma inzwischen dabei, die Schilder auszuwechseln.
Seit dem 1. Oktober haben Baumaschinen die Regie übernommen auf der Bundesstraße 16 zwischen Bad Abbach und Saal. Für Auto- und Lastwagenfahrer geht nichts mehr auf dieser Verkehrs-Lebensader im Landkreis. Ein Großaufgebot an Mensch und Maschine soll gewährleisten, dass der stramme Zeitplan von zehn Tagen zu schaffen ist.
Wie berichtet, führt die ausgeschilderte überörtliche Umleitung über die A93-Anschlussstelle Hausen nach Saal. Nicht zuletzt, weil auch dort gebaut wird, rät der Saaler Vizebürgermeister Sebastian Hobmaier: „Wer aus Richtung Ingolstadt auf der B 16 unterwegs ist , wird sicher bei Abensberg die B 16 verlassen und Richtung Bachl fahren; spätestens aber in Reißing Richtung Autobahnauffahrt Bachl fahren. So kann er viele Kilometer und Zeit sparen und braucht nicht durch Saal. Das Gleiche gilt für alle Autofahrer aus Kelheim, die auf der B 16 über Reißing nach Bachl die kürzeste Strecke haben.“
Wer örtliche Umleitungsstrecken sucht, gelangt meist auf „Schleichwege“ über Lengfeld. Auch keine gute Idee, meint eine Lengfelder Anwohnerin nach einem Blick zu Boden: Die Umleitungsstrecke von der Steinballe in Lengfeld nach Bad Abbach, für die mittlerweile eine Einbahnstraßenregelung gilt, bestehe nur noch aus „Schlagloch an Schlagloch!!“





