Marienplatz steht im Februar auf dem Plan
Die Umgestaltung des Marienplatzes steht im nächsten Monat zur Debatte.
In der jüngsten Gemeinderatsitzung in Siegenburg überreichte Bürgermeister Franz Kiermaier den Gemeinderäten eine Erläuterung zum gesamtörtlichen Entwicklungskonzept des Marktes Siegenburg. Zu den Zielen des Entwicklungskonzeptes gehörten die Finanzhilfen des Bundes, die für die Stärkung von zentralen Versorgungsbereichen bestimmt seien, sagte Bürgermeister Franz Kiermaier. Sie würden zur Vorbereitung von Vorhaben eingesetzt, die zur Erhaltung und Entwicklung dieser Bereiche als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte zum Wohnen, Arbeiten und Leben dienen sollen.
2008 wurde Siegenburg in das bayerische Programm aufgenommen. So sei eine Fortsetzung der Städtebauförderung nach der mehrjährigen Zwangspause durch die Schulsanierung unter dem Titel „Aktive Stadt und Ortsteilzentren“ möglich, so Kiermaier. Als Projektmanager wurde in Zusammenarbeit mit dem Marktrat das Büro Wartner und Zeitzler beauftragt. Die Iq-Projektgesellschaft erstellte 2009 ein Einzelhandelsgutachten über Kaufverhalten und Wünsche durch Befragung aller Haushalte in Siegenburg. Zur Neugestaltung des Marienplatzes habe es 14 Abstimmungsgespräche, Fachexkursionen und vier Sitzungen des Lenkungsausschusses sowie zwei Bürgerversammlungen gegeben. Ein Ortsspaziergang und eine Lindenpflanzaktion gehörten ebenfalls zum Maßnahmenreigen zur geplanten Umgestaltung des Marktkerns. Die Arbeit des Lenkungsausschusses kreiste zu großen Teilen um die Neugestaltung des Marienplatzes. Weiter führte die Gemeinde drei ganztägige Busexkursionen in die Oberpfalz, Nieder- und Oberbayern durch, mit dem Ziel, von guten Gestaltungsbeispielen zu lernen und bereits begangene Fehler zu vermeiden, führte Kiermaier aus.
In Abstimmung mit der Regierung von Niederbayern soll am 27. Februar eine öffentliche eintägige Planungswerkstatt im Festsaal der Schule stattfinden.



