Abensberger Bewerbung zur Fairtrade-Stadt ist versandfertig
Beim jüngsten Treffen stellten Mitglieder der Steuerungsgruppe den Plakatentwurf vor (von links: Marie-Luise Ott Bastian Bohn, Albert Steber, Johanette Bohn, Richard Ziegelmeier und Klara Wirthensohn)
Abensberg. Bereits in der zweiten Sitzung der sogenannten Steuerungsgruppe FairTrade-Stadt Abensberg wurde beschlossen, den entscheidenden Schritt zu gehen und die Bewerbung der Stadt Abensberg bei der Kampagne FairTrade-Towns in die Wege zu leiten. Zunächst wurden in der Sitzung noch einmal sämtliche Geschäfte, Gastronomiebetriebe, Firmen und öffentliche Einrichtungen genannt, die bis jetzt ihre Mitarbeit zugesagt haben, bzw. bereits im fairen Handel engagiert sind.
„Auch die Abensberger und Offenstettener Schulen wollen sich ausnahmslos an der Kampagne beteiligen und haben sogar schon konkrete Pläne zu verschiedenen Aktionen entworfen“, teilte Astrid Habel von der Steuerungsgruppe mit. Die Mitglieder der Steuerungsgruppe hatten in den letzten Wochen ganze Arbeit geleistet: Ein Abgleich mit den zu erfüllenden Kriterien der Kampagne ergab, dass nun einer Bewerbung Abensbergs zur FairTrade-Stadt nichts mehr im Wege steht.
Als weiterer Schritt wurde der Druck eines Plakats beschlossen, das allen Partnern im Engagement des fairen Handels in Abensberg zu Werbezwecken zur Verfügung gestellt werden soll und das auf die Aktion aufmerksam machen soll. „Weitere Partner, die sich im fairen Handel engagieren wollen sind herzlich eingeladen, sich bei den Verantwortlichen der Steuerungsgruppe Klara Wirthensohn und Johanette Bohn zu melden“, so Habel weiter.
Die Steuerungsgruppe hat sich gebildet nach dem Stadtratsbeschluss vom 26. November 2009, wonach sich Abensberg auf den Weg machen wolle, um das FairTrade-Siegel zu erhalten. Der Stadtrat verpflichtete sich damit auch dazu, bei Sitzungen und Veranstaltungen fair gehandelte Waren zu verwenden, beispielsweise Kaffee, Tee oder Säfte mit dem TransFair-Siegel auszuschenken.
Da der Antrag beim Stadtrat vom Eine-Welt-Forum eingereicht wurde, kümmerten sich auch die Mitglieder des Eine-Welt-Forums darum, die sogenannte „Steuerungsgruppe“ zu bilden. Das ist die Gruppe, die es sich nun zur Aufgabe gemacht hat, die weiteren Kriterien für den Erhalt des Siegels zu erfüllen.



