7000 Fans ließen sich vom Regen nicht stören
kultur Open-Air-Konzert der „Lustigen Kumpels“ in Pförring fand zum 21. Mal statt. Und war besser besucht denn je.
„IrishSteirisch“ auf der Bühne in Pförring: Sie begeisterten mit einer Mischung aus irischen, schottischen, steyrischen, jazzigen und afrikanischen Klängen, gepaart mit Samba. Fotos: za
PFÖRRING. Das Open-Air-Konzert der „Lustigen Kumpels“ in Pförring hat sich in den 21 Jahren seines Bestehens den Ruf erarbeitet, eines der besten „Umsonst und Draußen“-Festivals der Region zu sein. Leider kommt jetzt noch ein weiterer Ruf dazu, für den allerdings die „Lustigen Kumpels“ nichts können. Das Konzert erweist sich als Magnet für schlechtes Wetter. Auch bei der 21. Auflage an diesem Wochenende gab es vor allem am Freitag wieder „flüssigen Sonnenschein“, also Regen, satt. Am Samstag blieb es weitgehend trocken, jedoch kühl und vor allem matschig. Den „Kumpels“ und ihren 7000 Besuchern am Wochenende machte das nichts. Sie feierten zur Musik von neun Bands, darunter „The Poodles“ aus Schweden und die schweizer Hardrocker „Shakra“.
„Der Wettergott hat uns wieder mal nicht lieb, jetzt kann er uns langsam gern haben“, brachten es die „Kumpels“ auf den Punkt. Im vierten Jahr in Folge war das Festival nun verregnet. Aber es gab einen kleinen Lichtblick: „Wir hatten heuer kein Gewitter und mussten nicht abbrechen wie in den vergangenen zwei Jahren“, so Pressesprecher Bernd Wölfl. Gerade der Freitag war von Dauerregen gekennzeichnet, so dass Klaus Kügel, Musikbeirat der „Lustigen Kumpels“ schon ankündigte, er wolle jetzt den Rettungsschwimmer machen. Beim Auftritt von „Yellow Press“ mit Frontfrau Antonia war es noch trocken geblieben, doch als „Green Frog Feet“, die Punkrocker aus Regensburg die ersten Gitarrenriffs erklingen ließen, öffnete der Himmel seine Schleusen. Wer aber die Pförringer Open-Air-Fans kennt, weiß, dass sie sich davon nicht so schnell abschrecken lassen. „Wir wussten natürlich, dass es regnen würde, deshalb haben wir im Vorfeld des Konzerts noch kurzfristig das Weinzelt vom Gillamoos organisiert und aufgestellt“, berichtet Bernd Wölfl.



