Kelheim - Nachrichten 29.04.2012, 16:41 Uhr

Peter Kozlowski läuft Konkurrenten davon

Obwohl der Läufer vom LLC Marathon mit seiner Leistung nicht zufrieden ist, reichte seine Leistung in Kelheim für den Sieg.


        5, 4, 3, 2, 1, los geht’s! Beim Schülerlauf starteten die Nachwuchsläufer und legten sich mächtig ins Zeug

5, 4, 3, 2, 1, los geht’s! Beim Schülerlauf starteten die Nachwuchsläufer und legten sich mächtig ins Zeug

KELHEIM. Es gab zwar heuer keinen Halbmarathon, dennoch herrschte beim 1. Frühjahrslauf von Run & Bike Kelheim beste Stimmung. Nur blass hing die Sonne am Himmel und der Wind wehte lau über die Laufstrecke. Bestes Laufwetter also und über 250 Starter machten sich auf die Socken. An die 200 waren es allein beim Hauptlauf, der 10-Kilometer-Strecke. Sie war zugleich der diesjährige Auftakt für den Landkreis-Cup.

Ein Favorit hatte dabei die Nase vorn: Peter Kozlowski vom LLC Marathon bewältigte die Distanz in 35 Minuten und 27 Sekunden. Für ihn selber eher ein Aufwärmlauf. „Ich hoffe, die Zeiten werden noch besser“, sagte er im Ziel. Bis jetzt habe er mehr Halbmarathon trainiert. Die „kurzen, giftigen“ Strecken habe er trainingsmäßig noch nicht so ganz drauf. Wenig um Zeiten kümmerten sich die Jüngsten beim Bambini-Lauf über 400 Meter. Hauptsache durchkommen und dann die Gratulationen von allen Seiten entgegen nehmen, war ihr Motto.

Auch solche, die in ihren Sportarten wissen, wie sich das Siegen anfühlt, waren zum Lauf gekommen. Regina Philips zum Beispiel, die Judo-Sportlerin aus Abensberg, die sich bereits mit einer olympischen Bronzemedaille schmücken darf. Oder Hans Wurmer aus Hausen, Deutscher Meister im Sommerbiathlon. Mit dabei waren aber auch Norbert aus Buxtehude, der Mann mit der weitesten Anreise, und Bernd, der Sandalenläufer mit dem langen grauen Pferdeschwanz. Er ließ es außerordentlich gemütlich angehen.

Moderator Armin Wolf widmete auch ihnen einen Extragruß und Run & Bike-Chef Werner Strobel meinte mit Blick auf den Schlussläufer Bernd: „Er wird die Zielzeit sprengen, aber egal.“ Etwas länger brauchten gemäß ihrer Sportart auch die Nordic-Walker. Der Schüler- und der 5-Kilometer-Hobbylauf zogen jeweils an die 25 Läufer an. Die beiden Freundinnen Luca (9) und Veronika (9) starteten beim Schülerlauf und sie haben den olympischen Gedanken schon verinnerlicht: „Uns is‘ es wurscht, wo wir landen. Wir wollen Spaß!“ Florian (7) ließ sich von der Mama noch schnell die Startnummer anheften und dann legten sich alle ziemlich ins Zeug. Während die Schüler noch unterwegs waren, begannen die Erwachsenen schon mit dem Aufwärmen. Ein paar Mal die Bahn rauf und runter oder einen flotten Sirtaki zu den Klängen aus dem Lautsprecher auf die Tribünenstufen gelegt – das lockerte nicht nur die Waden, sondern auch die Lachmuskeln.


 

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