Abensberger Spargel lockte von weit her
Trotz nicht optimaler Witterung pilgerten viele Gäste am Sonntag ins Spargeldorf Sandharlanden
Spargel satt gab es am Sonntag beim Spargelmarkt in Sandharlanden. Foto: eab
sandharlanden.
Einmal im Jahr ist das Dörflein Sandharlanden Mittelpunkt der Welt. Zumindest steht es im Zentrum der hiesigen Spargelwelt, wenn Anfang Mai zum Spargelmarkt geladen ist. Leider gab es heuer eine ziemlich verregnete Ausgabe. Immer wieder ließ der Wettergott Schauer auf die Erde herab, was den echten Spargelfan aber nicht abhielt. Es war sicher kein Rekordbesuch. Dennoch kamen Gäste. Bewaffnet mit Regenschirm und wärmender Jacke brachen viele schon am Vormittag auf zum Rundgang durch das Dorf. Und so hatte der erste große Termin in der Heimat für die regierende Spargelhoheit Stephanie Krebs seit ihrer Krönung zum Spargelauftakt vor drei Wochen ein würdiges Ambiente.
Für ihre Vorgängerin Julia Kügel war es dagegen der endgültig letzte Auftritt. Sie blicke zufrieden zurück, habe sie doch viele Freundschaften gewonnen.
Derweil hatten die Verkäuferinnen an den verschiedenen Spargelständen trotz Regen Arbeit. „Es kommen immer viele Stammgäste“, berichtete Sigrid Morawietz. Ihre Kollegin Ingrid Scheid – schon das achte Jahr beim Markt im Einsatz – machte die selbe Erfahrung. Die treuen Kunden focht der Regen nicht an.
Zu denen gehört Maria Winklmeier aus Attenkirchen. „Wir kommen immer hierher zum Spargelmarkt“, lässt sie wissen. Das von ihrem Wohnhort näher gelegene Anbaugebiet bei Schrobenhausen lässt sie dagegen kalt. „Wir kaufen unseren Spargel immer in Abensberg.“

