Kelheim - Nachrichten 04.06.2012, 18:31 Uhr

Elektroautos: In Kelheim gibt es Strom gratis

Zwei öffentlich zugängliche Ladestationen werden von den Stadtwerken eingerichtet, die ab Mitte Juni zu nutzen sind.


        Geschäftsführer Christian Kutschker (r.) zusammen mit Daniel Mikat, der ein Auto belädt.

Geschäftsführer Christian Kutschker (r.) zusammen mit Daniel Mikat, der ein Auto belädt.

Kelheim. Wer auf Elektromobilität setzt, kann in der Kreisstadt sein Auto, E-Bike oder Pedelac bald an zwei öffentlichen Ladestationen kostenlos mit Energie versorgen. Die Stadtwerke Kelheim (SWK) errichten zwei öffentlich zugängliche Ladesäulen für Elektrofahrzeuge ein, eine beim Parkplatz Niederdörfl und eine weitere bei den Stadtwerken in der Hallstattstraße.

Nach Ansicht von Stadtwerke-Geschäftsführer Christian Kutschker sind Ladesäulen für mit Strom betriebene Fahrzeuge wichtig, „damit diese Mobilitätsform etabliert werden kann“. Es solle ein Impuls gegeben werden. Kutschker weist darauf hin, dass bei Edeka Dillinger seit 2011 eine Ladestation existiert und seit Anfang 2012 auch eine bei der Kreissparkasse in der Schäfflerstraße, die von den beiden Unternehmen betrieben würden. Nach deren Auskunft sei die Nutzung kostenlos. Von den beiden Ladestationen, die von den Stadtwerken geschaffen werden, ist die auf demn Niederdörfl-Parkplatz zum Schnellladen vorgesehen. Beide sind dem Geschäftsführer zufolge bis Mitte Juni betriebsbereit.

Ursprünglich war von den Stadtwerken eine Ladestation auf dem Kelheimer Stadtplatz geplant. Wegen „behördlicher Auflagen“ einerseits und andererseits wegen der eingeschränkten Verfügbarkeit durch Veranstaltungen wurde nach Auskunft von SWK-Geschäftsführer Christian Kutschker der Standort Niederdörfl-Parkplatz gewählt. Laut Daniel Mikat, Referent für Energiedienstleistungen bei den SWK, beliefen sich die dortigen Investitionskosten auf auf zirka 8000 Euro. An der Ladesäule, die „rund um die Uhr in Betrieb ist an jedem Tag im Jahr“, wird eine Beschreibung angebracht und über den Ablauf des Ladevorgangs informiert. „Jeder Nutzer muss sich bei den Stadtwerken anmelden. Das ist an den Werktagen zu den Geschäftszeiten des Versorgungsunternehmens möglich. Wer sich einmal angemeldet hat, kann immer sein Fahrzeug an den SWK-Ladesäulen mit Energie versorgen. Über die Mobilfunknummer des Fahrzeugnutzers werden nach Auskunft von Daniel Mikat die Ladepunkte freigegeben. Wer über kein Handy verfüge, könne mit einer von den Stadtwerken ausgegebenen Chipkarte das Fahrzeug beladen. Der Strom an den Ladestationen „ist auf jeden Fall aus erneuerbarer Energie“, sodass auch Kohlendioxid eingespart werde.


 

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