„Hauptsache es hagelt nicht“
Mehr als 250 Opel aller Altersstufen, vom Original bis zum ganz Besonderen, waren am Sonntag in Kelheim auf dem Volksfestplatz aufgereiht.
Ein schöner Opel-Blitz Fotos: Schmidl
KELHEIM/SAAL. Andi Obermeier, Vorstand der „Opelfreunde Saal“, steht im Einfahrtsbereich am Kelheimer Volksfestplatz und freut sich. An die 30 Leute aus dem Verein würden mitarbeiten, gut 250 Autos stünden am Platz, und „auch sonst passt ois“, sagt er. Kerstin Messner erzählt er weiter, habe sich eine „Mordsmühe“ gemacht mit dem Bestücken der Tombola zugunsten der Krisenintervention „Mona“. Fast im gesamten Landkreis sei sie auf „Spendensuche“ unterwegs gewesen und dabei 800 Preise erbeutet.
Elke Meyer hat ihre Utensilien zum Kinderschminken aufgebaut und die ersten kleinen Kunden warten schon. Auch die Hüpfburg ist schon gut besucht. Immer kommen noch mehr Fahrzeuge, die Fahrer entrichten ihre Standgebühr von sieben Euro, bekommen ein kleines Geschenk und reihen sich ein, wo Platz ist. „Viele Stammgäste kommen immer wieder“, so Obermeier, den das persönlich sehr freut.
Günstige Gelegenheit
Thomas Beck hat ein Schildchen in seinem Opel Asta Caravan hängen, auf dem „Zu verkaufen“ steht. Warum er ihn denn her geben will, sei die Frage. „Weiterlesen“, sagt er. Gut, Ersatzteile hat er auf Lager, „die bestimmt noch jemand brauchen kann“, weiß er. In der Nähe von Stuttgart sei er Daheim und recht oft auf Treffen unterwegs. „Was geht, mach’ ich an meinem Opel selber, was nicht, lass ich eben machen“, erzählt er. Und außerdem, dass er gern nach Kehlheim käm’, auch ganz ohne Opeltreffen – immer wieder mal.
Silvia und Mario Büchel sind mit ihrem Opel Manta Cabrio, Baujahr 1988, aus Lichtenstein gekommen. „Seit vier Jahren kommen wir, weil es uns hier wirklich gut gefällt“, plaudert Mario Büchel drauf los. Zerlegt hätt’ er mit eigenen Händen das Fahrzeug und anschließend nach eigenem Gusto, eben als Cabrio, wieder zusammengebaut. Infolge dessen gäb’s diese Ausführung nicht all zu oft. „Meistens bleiben wir entweder die Nacht davor oder die Nacht nach dem Treffen“, berichtet Gattin Silvia. Heuer müssten sie jedoch alles an einem Tag bewältigen. „Etwas stressig“, fügt Mario Büchel an, „aber in Kelheim ist’s schön, die Opelfreunde machen sich immer große Mühe und die Stimmung ist auch gut“.






