Mehrkosten bei Schulen abgesegnet
Kreiskämmerer zieht eine vorläufige Bilanz über Donau-Gymnasium Kelheim und Realschule Riedenburg – Politiker billigen die Preissteigerungen.
Das Donau-Gymnasium war mehrere Jahre lang Baustelle. Foto: Archiv/eb
KELHEIM. Knapp 300000 Euro mehr als geplant kostete die Generalsanierung des Donau-Gymnasiums samt Neubau einer Passivturnhalle; rund 800000 Euro teurer als kalkuliert werden nach jetzigem Stand Erweiterung und Teilneubau der Staatlichen Realschule Riedenburg samt Generalsanierung der Schwimmhalle. Diese vorläufige Bilanz stellten Kämmerer und Architekt am Montag dem Kreisausschuss vor und begründeten sie – offenkundig zur Zufriedenheit der Kreisräte: Die aktualisierten Gesamtkosten von rund 11,80 (Donau-Gymnasium Kelheim, DGK) und 16,68 Millionen Euro (Realschule) wurden einstimmig gebilligt.
Architekt Norbert Raith und Kreiskämmerer Johann Auer erklärten die Kostenmehrung von 2,6 (DGK) und 5,06 Prozent (Realschule) zum einen mit der damals noch groben, weil unter Zeitdruck erstellten Kostenschätzung, um die Fristen für die Förderanträge einzuhalten. Zum anderen seien Zusatzleistungen und Qualitätssteigerungen nachträglich beschlossen worden. Und schließlich habe es einige böse Überraschungen während der Sanierungsarbeiten an beiden Baustellen gegeben.
Beim Gymnasium, wo die Arbeiten schon 2007 starteten, profitierte der Kreis noch von den damals niedrigen Baupreisen: Ein Grund, weshalb die Kostenmehrung hier unterm Strich moderater ausfiel als an der Realschule, wo man zuletzt in eine Hochpreisphase gekommen sei, erklärte Auer. Unterm Strich seien die Mehrkosten „nicht schön, aber es ist trotzdem wirtschaftlich saniert worden“, bilanzierte der Kämmerer.(hu)

