Neumarkt feiert beim Kinderbürgerfest
Die Sonne strahlte, die Akteure haben alles bestens vorbereitet und die Gäste strömten zum LGS-Park. Beim KiBü der Mittelbayerischen Zeitung haben die Neumarkter erneut die 40.000-Besucher-Marke geknackt.
Das bunte Programm ließ keine Langeweile aufkommen.
Neumarkt. Schon vor dem offiziellen Startschuss um 10 Uhr war auf dem Parkplatz des LGS-Parks in Neumarkt kein einziger Platz mehr frei. Kein Wunder: Bei strahlendem Sonnenschein strömten die Neumarkter zum Kinderbürgerfest der Mittelbayerischen Zeitung. Mit einem ökumenischen Gottesdienst auf der großen Show-Bühne hat der Tag am Sonntagmorgen begonnen. Und zusammen mit Pfarrerin Grete Schittenhelm und Diakon Peter Heydt suchten die vielen Kinder, die schon da waren, den Himmel. Nicht den, der schon seit dem frühen Morgen klar und blau über Neumarkt stand und an dem sich den ganzen Tag keine Wolke zeigen sollte, sondern einen anderen: denjenigen, der unter den Menschen auf der Erde ist, für den man kein Fernrohr braucht und der in allen Menschen und Taten erkennbar ist.
Anschließend eröffnete Schirmherr und Oberbürgermeister Thomas Thumann das 16. Kinderbürgerfest, bei dem es auch in diesem Jahr ein kleines Jubiläum zu feiern gab. Denn auch, wenn mittlerweile zum 16. Mal unzählige Vereine, Firmen und Gruppen den Kindern einen unvergesslichen Tag bescherten: Nur in Neumarkt findet das Kinderbürgerfest bereits zum 15. Mal in Folge statt – und ist damit das erfolgreichste im ganzen Verbreitungsgebiet der Mittelbayerischen Zeitung. Und dafür sprach Verlagsleiter Martin Wunnike den Organisatoren vor Ort – allen voran Konrad Schmid, Verkaufsleiter des Neumarkter Tagblatts – ein großes Lob aus. „Das hier ist ein Giga-KiBü“, sagte er. Gigantisch daran seien nämlich nicht nur das Wetter und die Besucherzahl, die sich in diesem Jahr erneut bei mehr als 40.000 einpendelte und sogar das Regensburger Kinderbürgerfest in den Schatten stellte – auch die Anzahl der Vereine und Sponsoren, die sich am Neumarkter Kinderbürgerfest beteiligten, sei gigantisch.
Jedes Jahr kämen neue Firmen hinzu, die das Angebot derer, die das Kinderbürgerfest schon von Anfang an unterstützen, um viele Attraktionen erweiterten, sagte Wunnike. Einer von den neuen ist da zum Beispiel Albert Wittl, der mit seiner Musikschule direkt neben dem großen Kinder-Flohmarkt noch ein Plätzchen gefunden hat. Bei ihm durften Kinder, Eltern und Großeltern nach Herzenslust Instrumente ausprobieren – und unter Umständen auch auf den Geschmack kommen.






