Neumarkt - Nachrichten 17.06.2012, 15:23 Uhr

Fest war ein Gemeinschaftswerk

Das Wochenende in Postbauer-Heng stand im Zeichen des Doppeljubiläums zehn Jahre Kunst im Schloss und 30 Jahre Partnerschaft mit St. Ulrich.

Im Garten des Deutschordensschlosses feierten die zahlreichen Gäste zehn Jahre Kunst im Schloss und 30 Jahre Partnerschaft mit St. Ulrich. Foto: Fischer

Im Garten des Deutschordensschlosses feierten die zahlreichen Gäste zehn Jahre Kunst im Schloss und 30 Jahre Partnerschaft mit St. Ulrich. Foto: Fischer

Von Sigrid Fischer

Postbauer-Heng. Bei herrlichem Sommerwetter hat die Marktgemeinde Postbauer-Heng ihre beiden Jubiläen, zehn Jahre Kunst im Schloss und die dreißigjährige Partnerschaft mit der Gemeinde St. Ulrich/Steyr, im Deutschordensschloss gefeiert. Bürgermeister Horst Kratzer hieß die Gäste am Samstagabend im Garten des Schlosses willkommen. „Das Wetter hat es gut gemeint mit uns und so freuen wir uns auf einen unterhaltsamen Abend mit Musik, Unterhaltung, viel Kultur und interessanten Gesprächen“, sagte Kratzer. Als die beiden Jubiläen anstanden, seien sie sich schnell einig gewesen, dass Kunst im Schloss und die Partnerschaft mit St. Ulrich sehr gut miteinander zu verbinden seien. „Diese ideale Kombination wird noch deutlicher, nachdem nicht nur unsere Künstler ausstellen, sondern auch der Fotoclub St. Ulrich und weiteren Hobbykünstlern aus der Patengemeinde. So ist ein Gemeinschaftswerk daraus geworden“, freute sich Kratzer.

„Partnerschaft über Grenzen“–so lautete das Motto vor vierzehn Tagen beim Besuch in St. Ulrich. „Das ist auch das richtige Motto für unsere 30-jährige Partnerschaft. Ich denke, wir können stolz darauf sein“, sagte Kratzer. In dieser Zeit seien zahlreiche Freundschaften und Kontakte gepflegt worden, sowohl privat als auch in den Vereinen und zwischen den Rathäusern.

Nach der Verleihung des Goldkegel-Preises an die Partnergemeinde würdigte Kratzer das große Engagement und das große künstlerische Können der vielen Kreativen, für die seit zehn Jahren stattfindende Ausstellung „Kunst im Schloss“. „Was vor zehn Jahren begann, ist eine feste Größe in der Marktgemeinde geworden und hat sich zu einer beliebten Hobby-Künstler-Vernissage entwickelt, die sich einen Namen weit über die Gemeindegrenzen gemacht hat“Das Besondere daran ist, dass die Aussteller aus unserer Mitte, aus der Gemeinde und aus der Nachbarschaft kommen“, sagte Kratzer. Er richtete seinen Dank an die Hobbykünstler und an den Agenda-Arbeitskreis unter der Leitung von Angelika Herrmann und Christel Kheim, die auch an diesem Abend das Schloss und den Garten in eine Kombination aus Galerie und Kunsthandwerkermarkt verwandelt hatten.


 

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