Neumarkt - Nachrichten 27.06.2012, 10:02 Uhr

Olympisches Feuer in Neumarkt

Nicht nur in London wird es sportlich: Am letzten Juli-Wochenende kommen 4000 Kinder in die Stadt – zur Kinder-Turn-Olympiade.

Sabine Ehrler (l.) und Christel Deppisch organisieren die Olympiade mit. Foto: Böhm

Sabine Ehrler (l.) und Christel Deppisch organisieren die Olympiade mit. Foto: Böhm

Von Katrin Böhm

Neumarkt. Am 27. Juli werden die Olympischen Spiele eröffnet – und zwar nicht nur in London, sondern auch in Neumarkt: Wenngleich Neumarkt ungleich kleiner ist, so wird doch auch hier ein Olympisches Feuer entzündet. Dieses brennt allerdings nur bis 29. Juli: Das Neumarkter Tagblatt präsentiert von 27. bis 29. Juli die vierte Kinder-Turn-Olympiade des Bayerischen Turnverbands. Parallel dazu findet heuer das Bayerische Turnerjugendtreffen statt.

Ein Rekord steht bereits jetzt fest – noch nie haben so viele Kinder an der Turn-Olympiade teilgenommen wie 2012: Knapp 4000 Anmeldungen sind eingegangen. Christel Deppisch und Sabine Ehrler, zwei der Organisatorinnen in Neumarkt, freuen sich darüber sehr, schließlich war die Teilnehmerzahl beim ersten Mal nur halb so groß. Die Beliebtheit der Veranstaltungen erklären sie sich durch zwei Tatsachen: Zum einen gibt es für sechs- bis zwölfjährige Kinder sonst keine großen Wettkämpfe und zum anderen findet die Olympiade nur an einem Wochenende statt – andere Turnfeste dauern oft fünf bis sieben Tage.

Vor knapp einem Jahr haben Deppisch und Ehrler mit der Organisation der Veranstaltung, die – parallel zu den Olympischen Sommerspielen – alle vier Jahre und bisher immer in Neumarkt stattfindet, begonnen. Sobald Stadt und Turnverband die entsprechenden Verträge unterzeichnet haben, geht es los. Wettkampfstätten müssen organisiert, Sponsoren gesucht werden. Sabine Ehrler ist außerdem für Übernachtungsmöglichkeiten für die etwa 50 Begleiter verantwortlich, organisiert den Transport in die Quartiere und zu den Wettkampfstätten. Christel Deppisch ist unter anderem dafür zuständig, dass an jedem Ort genügend Geräte stehen. Teilweise werden die Geräte aus anderen Schulen zusammengekarrt, doch weil das immer noch nicht reicht, wird auch eine Firma welche liefern.


 

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