Geldstrafe wegen Kinderpornos
Bei einer Hausdurchsuchung fanden sich Videos auf dem PC eines 32-Jährige. Weil er geständig war, verurteilte ihn das Amtsgericht Neumarkt zu einer Geldstrafe.
Ein 32-Jähriger stand in Neumarkt wegen Kinderpornos vor Gericht. Foto: Peter Steffen
Neumarkt. Klare Worte fand Amtsrichter Rainer Würth für das, was sich auf dem Computer eines Angeklagten gefunden hatte: „Das ist Scheißdreck.“ Eine Hand voll Bilder und 110 Videos kinderpornographischen Inhalts waren auf der Festplatte gespeichert. Mehr noch, der 32-Jährige stellte einige davon im Internet über eine Tauschbörse zum Herunterladen zur Verfügung. „Gerade das sehen wir nicht gerne, da es einen Markt schafft“, sagte Würth. Die Folge. Noch mehr Kinder werden neuen Leiden ausgesetzt.
Dass es am Ende bei einer Geldstrafe von 2700 Euro blieb, verdankte der Angeklagte seinem vollständigen Geständnis und einer glaubhaften Reue, wie die Staatsanwältin sagte. „Sie versuchen zudem ihr Leben wieder auf die Reihe zu bekommen.“ Der zweifache Vater sei zudem schon genug gestraft, sagte dessen Verteidiger. Seine Familie ist aufgrund der Vorfälle zerbrochen. Der Angeklagte zeigte sich erleichtert und nahm das Urteil an. „Ich bin froh, dass jemand den Teufelskreis, in dem ich gesteckt habe, durchbrochen hat.“

