Kinderhilfe Afghanistan im Fokus der Japaner
Das Team des japanischen Fernsehsenders filmte Dr. Reinhard Erös bei seiner Arbeit am Schreibtisch.
Dr. Reinhard Erös ist in Japan kein Unbekannter. Bereits einmal waren Journalisten der größten japanischen Tageszeitung in Mintraching zu Gast, berichteten über die Kinderhilfe Afghanistan. Nun nahm ein japanisches TV-Team die Afghanistan-Konferenz in London zum Anlass, um in den Landkreis zu reisen.
An einem Tag drehte das Team in Erös’ Haus und ließ sich über die Arbeit und die Projekte der Kinderhilfe Afghanistan informieren. Am nächsten Tag begleiteten die Männer Erös zu Verträgen nach Lübeck. Am Ende entstand ein rund fünf-minütiger Bericht über die „einzige deutsche Hilfsorganisation in Afghanistan, die in Japan bekannt ist“, wie Erös sagt.
Es war das erste Mal, dass das Team eines ausländischen Fernsehsenders in Mintraching war. Anders Zeitungs-Journalisten: Neben den japanischen Journalisten waren in den vergangenen eineinhalb Jahren Vertreter der größten türkischen und der größten ungarischen sowie einer indischen Tageszeitung vor Ort. „Telefoninterviews mit der österreichischen oder amerikanischen Presse kommen da öfter vor“, sagt Erös. Für die Familie war der Besuch des Fernsehteams spannend und sie nutzten die Gelegenheit, sich über die japanische Sicht der Dinge in Afghanistan zu informieren.
„Die Gäste waren ziemlich erstaunt, dass sie hier keine großen Büroräume vorgefunden haben“, sagte der Vorsitzende der Kinderhilfe Afghanistan, der bereits in 14 Ländern der Welt Vorträge zu Afghanistan gehalten hat. Der Bericht in der indischen Tageszeitung habe zu einer Vortrags-Einladung ins Land geführt. „Es wäre toll, wenn das auch die Folge des Berichts im japanischen Fernsehen wäre, denn ich war noch nie in diesem Land“, sagte Erös.



