Landkreis Regensburg 29.07.2012, 17:56 Uhr

Spannendes Rennen der Enten

2000 gelbe Plastiktierchen schwammen die Laber hinab. Das prächtige Wetter lockte viele Besucher vor die Musikbühnen, zu den Aktionen und an die Stände im Ort.

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Es ist soweit: Die 2000 Plastikenten landen im Wasser und treiben von hier die Laber hinab. Fotos: Thaler

Es ist soweit: Die 2000 Plastikenten landen im Wasser und treiben von hier die Laber hinab. Fotos: Thaler

Von Richard Thaler, MZ

Laaber. Alles hat gepasst am Samstag beim Bürgerfest in Laaber, das schon zum 24. Mal stattfand. Der Wettergott meinte es heuer besonders gut mit den Bürgern in Laaber. Nachdem es während des Eröffnungsgottesdienstes noch ein bisschen geregnet hatte, lachte ansonsten die Sonne über dem Bürgerfest. Die Hauptattraktion war heuer das Entenrennen, das vom Lions-Club organisiert wurde.

Das Technische Hilfswerk hatte für die Zuschauer und für die kleinen gelben Kunststoffenten alles in die Wege geleitet, damit die Gaudi reibungslos ablaufen konnte. Nachdem die Spannung bei den Bürgerfestbesuchern zunehmend gestiegen war, ließ sich allerdings zunächst die Holzkiste mit den 2000 Enten nicht auf Anhieb öffnen. Erst ein kräftiger Ruck am Seil öffnete die Entenbehausung. Mit großem Beifall bedachten denn auch die Zuschauer auf der Brücke und am Laberufer die Arbeit der THW-Helfer und verfolgten mit Spannung das Rennen im Fluss.

400 Preise gab es zu gewinnen

Die Enten waren für das Rennen eigens aufwendig präpariert worden. So musste das Schnabelloch jeder einzelnen Ente fein säuberlich mit Silikon zugeklebt werden, damit sie beim Eintauchen nicht absinken können. Insgesamt gab es bei dem Entenrennen 400 Preise zu gewinnen. Der ersten Preis, einen BMW für eine Woche, holte sich Familie Altendorfer aus Bergstetten.

Das prächtige Wetter sorgte dafür, dass die Plätze vor den Bühnen immer gut gefüllt waren. Der Tanzclub Laaber bot einen tolle Tanzshow, für die es viel Applaus gab. Die Hutmacherin- nen waren auch wieder präsent mit ihren originell gestalteten Kopfbedeckungen. Am schattigen Laberufer bot die Jugendgruppe des Bund Naturschutz die Gelegenheit, Arm- und Fußreife sowie Halsketten zu basteln. Reißenden Absatz fanden die Laber-Forellen, die es am Stand der Schafbruckmühl-Fischer gab. Schon vor 20 Uhr waren alle 300 Forellen weg. „Ein toller Erfolg“, freute sich Bernard Weinzettel, der Vorsitzende der Schafbruckmühl-Fischer.

 

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