Skater und Marathonis sorgen in Regensburg für Begeisterung
Beim Ostwind Mini-Marathon verzeichneten die Veranstalter einen neuen Teilnehmerrekord. Foto: altrofoto.de
Ein wahrhaft strahlendes Wochenende liegt hinter dem sportbegeisterten Regensburg! 7345 Läufer und Skater gingen beim zweitägigen „RegensburgMarathon“ mit seinen sieben Disziplinen an den Start.
Den Hauptwettbewerb über die klassischen 42,195 Kilometer am Sonntag mit knapp 1000 Läufern entschied ein Duo aus der Ukraine für sich. Die Siegerzeit von 2:21:37 Stunden ist ausgezeichnet und wurde begeistert beklatscht. Die Weltspitze ist freilich noch fast eine Viertelstunde schneller und schnürt in Hamburg oder London die Stiefel, wo fünfstellige Prämien aufwärts locken. Die deutsche Marathon-Elite war am selben Wochenende in Mainz bei den Deutschen Meisterschaften aktiv.
Einen Teilnehmerrekord meldet der LLC vom Mini-Marathon. Nicht weniger als 1505 Kinder und Jugendliche waren gemeldet, exakt 1408 passierten die Ziellinie. Als Riesenerfolg bezeichnen die Veranstalter die rund 600 Meldungen für den erstmals ausgetragenen 10-Kilometer-Wettbewerb. Rein sportlich betrachtet zogen die Inline-Skater über die Halbmarathon-Distanz die größte Show ab. Mit der German Blade Challange machte Deutschlands höchste Speedskating-Serie in Regensburg Station. Dabei ging es auch um Qualifikationspunkte für die EM. Die schnellsten Skater brachten es auf Spitzengeschwindigkeiten von über 50 km/h.
Polizei und Rettungsdienste meldeten einen vergleichsweise ruhigen Einsatz. Sanitäter von BRK, Johannitern und Malteser leisteten 45 Mal Hilfe. „Da hatten wir schon ganz andere Rennen“, lautete der Kommentar von BRK-Einsatzleiter Wolfgang Krauß. Sorgen machen musste man sich allerdings um eine Läuferin, die gegen 9.30 Uhr am Neupfarrplatz (zirka Kilometer 3,5) einen Kreislaufzusammenbruch erlitt und in eine Klinik eingeliefert werden musste.
Der Marathon-Ausrichter LLC ist mittlerweile der Mitglieder-stärkste Laufverein Deutschlands. Mit dazu bei trägt der alljährliche MZ-Fun-Run, der eine zweimonatige Vorbereitung auf den in das Marathon-Wochenende integrierte Frühstückslauf beinhaltet. Von den jährlich rund 300 Teilnehmern bleiben letztlich jeweils etwa 50 Prozent beim LLC hängen.



