Regensburg 30.07.2008, 00:00 Uhr

Bewegender Abschied für Pfarrer Josef Rohrmeier

Geistlicher verlässt Alteglofsheim nach 33 Jahren.

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Dekan Anton Schober übermittelt den Dank des Bischofs und die Ehrenmedaille des Bistums. Fotos: Wunderlich

Dekan Anton Schober übermittelt den Dank des Bischofs und die Ehrenmedaille des Bistums. Fotos: Wunderlich

Beim Familien-Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Laurentius wurde Pfarrer Josef Rohrmeier in den Ruhestand verabschiedet. Er war seit September 1975 Pfarrer in Alteglofsheim, zudem Schuldekan. Auch für seine langjährige Haushälterin Wally Schierlinger beginnt ein neuer Lebensabschnitt.

Nach dem Gottesdienst, den der Kirchenchor unter der Leitung von Organistin Beate Nusser, die Kolpingspatzen unter der Leitung von Bernhard Steinberger und Kindergartenkinder musikalisch umrahmt hatten, entließ Pfarrer Josef Rohrmeier die Kindergartenkinder, „da noch einige längere Predigten zu erwarten“ waren.

Die Kolpingspatzen leiteten mit ihrem „Auf Wiedersehen“ die Ansprachen ein. Bürgermeister Helmut Stiegler dankte dem Geistlichen für sein 33-jähriges Wirken. Damit er wenigstens „online“ mit der Gemeinde in Verbindung bleibe, überreichte er ihm ein Notebook. Pfarrerin Stefanie Lauterbach hob die Gastfreundschaft von Rohrmeier hervor, wenn er die Kirche und das Pfarrheim für Gottesdienste der evangelischen Kirchengemeinde offen hielt; dies sei „nicht immer und überall selbstverständlich“.

Die Vorsitzende des Frauenbundes, Helene Schimanko, würdigte seine Aufgeschlossenheit und Fürsorge und seinen Humor. Pfarrer Rohrmeier erwiderte den Dank, „denn was wäre ein Pfarrer ohne Ihre Mitarbeit in der Pfarrgemeinde“. Annemarie Steinberger dankte im Namen des Pfarrgemeinderates.

Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung hatten zusammengelegt, von ihnen erhielt Pfarrer Rohrmeier als Anerkennung und zur Erinnerung die Statue des Namenspatrons St. Laurentius. Der Kirchenchor unter der Leitung von Beate Nusser intonierte ein selbst getextetes Lied. Auch die Ministranten reihten sich mit ihrem Dank ein.

Andreas Gollwitzer würdigte im Namen der Ortsvereine die Arbeit von Pfarrer Rohrmeier, der zu verschiedensten Anlässen im Vereinsleben mitgewirkt habe. TSV-Vorsitzender Gollwitzer überreichte dem scheidenden Geistlichen die Ehrenurkunde für 32-jährige Vereinszugehörigkeit.

Dekan Anton Schober würdigte im Namen des Dekanats das langjährige priesterliche Wirken und die wertvolle Arbeit in der Pfarrei. Mit einem „Vergelt’s Gott“ überreichte er ihm die Ehrenmedaille des Bistums.

Kein Redner vergaß, auch Wally Schierlinger in den Dank mit einzubeziehen. 32 Jahre lang war sie Haushälterin; sie geht ebenfalls in den Ruhestand und zieht nach Sandharlanden zu ihrer Schwester.

Haushälterin Wally Schillinger wurde von allen als „die Perle“ bezeichnet, die über die ganze Zeit den Pfarrer fürsorglich versorgt und betreut habe und „ihm stets den Rücken frei gehalten hat“. (lwk)

 

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