Regensburg 17.10.2008, 16:18 Uhr

Wie aus dem tragischem Helden ein wahrer wurde

Frank Held vor dem Eingang des „Mixage“ im Posthof. Direkt in die Kamera blickt er nicht gerne. Foto: Rieke

Frank Held vor dem Eingang des „Mixage“ im Posthof. Direkt in die Kamera blickt er nicht gerne. Foto: Rieke

Der 39-jährige Ton- und Lichttechniker Frank Held befindet sich im Endspurt bei der Verwirklichung seines bislang größten Projekts – seines eigenen Clubs, das nach dem Lifestylemagazin „Mixage“ benannt ist. Schon vor rund vier Jahren beschrieb Held voller Tatendrang sein Konzept für die Location im Turm des Posthofs an der Regensburger Friedenstraße. Auf mehreren Ebenen (insgesamt 800 Quadratmeter) sollte dort eine der schönsten und modernsten Diskotheken der Region entstehen. In einem eigenen Tonstudio sollten prominente Musiker oder solche, die jedenfalls das Talent besitzen, prominent zu werden, ihre CDs einspielen – um sich dann, geplant oder spontan, zum Fotoshooting unters überraschte Publikum zu mischen.

Oh ja, Frank Held sah quasi im Kopf die Puppen schon tanzen. Die Verträge mit Lieferanten waren geschlossen, Personal engagiert, ein Eröffnungstermin ins Visier genommen – da tauchte plötzlich ein Problem nach dem anderen auf, eins schwieriger zu lösen als das andere.

Der Glaube an Gerechtigkeit und der Mut der Verzweiflung halfen Held, alle Nackenschläge wegzustecken. Und langsam findet Held zu alter Lockerheit zurück. „Dass ich es geschafft habe, glaube ich erst, seit ich mein erstes Eröffnungsplakat in der Hand hielt.“ Am 25. Oktober, 22 Uhr, beginnt die „Opening-Party“. Namhafte DJs sollen dem Mixage-Publikum (Zielgruppe Ü21) auf der von unten beleuchteten Tanzfläche einheizen. Damit das gelingt, stehen sich Handwerker und Techniker in diesen Tagen quasi auf den Füßen – das übliche Countdown-Chaos eben.

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