Am 16. Juni steigt die achte „Nacht in Blau“
Musik, Tanz, Oper, Bilder, Essen, Trinken, Reden: Der Kult-Abend der Rewag wird wieder tausende Menschen anziehen.
Szene aus der „Blauen Nacht“ 2007: Die Veranstaltung ist inzwischen Kult. Foto: Sperb
REGENSBURG.
Die Rewag und das Kunstforum Ostdeutsche Galerie (KOG) sind seit 2006 ein Traumpaar: Jedes Jahr im S0mmer steigt rund um den Kunsttempel im Stadtpark ein Kultur-Event, das inzwischen Kult-Charakter hat und jeweils zwischen 6000 und 10 000 Menschen anzieht. Die achte „Nacht in Blau“ geht am 16. Juni über die Bühne – Eintritt frei.
„Ich darf in aller Bescheidenheit sagen: So ein Programm hatten wir noch nie“, betonte am Donnerstag Cornelius Färber vom Restaurant Orphée, das das Catering übernimmt und als Kulturagentur mitwirkt. Seine Mitarbeiterin Judith Baumgarten nannte rund 45 Akteure, die das Programm im Haus und im Park bestreiten, darunter: das Trio Gaisa, Geyer und Kreuzer, die der Natur des Bayern nachspüren und Chansons präsentieren, das Pantomime-Duo Sosani, die Salsa-Band SonRicoSon, Schauspieler Heinz Müller, Künstler Günther Kempf, der den Park eindrucksvll ins Licht setzen wird, das Tango-Trio Gabla, Hans Wax, der einen zünftigen Tanzworkshop geben wird, und das Ensemble „La Triviata“, das mit Oper auf Zuruf das Publikum „eropern“ will.
Am KOG-Portal, vor den markanten roten Säulen von Magdalena Jetelová, machten die Veranstalter am Donnerstag Lust auf die „Nacht in Blau“. Rechts- und Umweltreferent Dr. Wolfgang Schörnig, stellvertretender Vorstandsvorsitzender am KOG, warb für den Mix aus Kunst-, Galerie- und Spezialitäten-Festival. Dr. Agnes Tieze, die neue Direktorin am KOG, betonte, die Nacht in Blau sei eine wundervolle Plattform, um unkomplizierten Zugang zu Kunst zu gewähren. „Die Nacht in Blau zieht Menschen an, die sonst den Weg ins Museum vielleicht nicht so ohne weiteres finden“, unterstrich Norbert Breidenbach, Vorstandsvorsitzender der Rewag. „Wenn das Wetter passt, wird das wieder ein Super-Event.“

