Höhere Ausgaben, aber keine neuen Schulden
Das Haus der Musik, das Museum der bayerischen Geschichte und die Fußballarena erfordern einen Nachtragshaushalt.
Das Haus der Musik wird teurer als geplant. Es soll gut 14 Millionen kosten.Foto: Gruber
Regensburg.
Der Stadtrat gab am Donnerstag gegen die Stimmen von FDP, ÖDP und der Linken grünes Licht für den Nachtragshaushalt. Wirtschafts-, Wissenschafts- und Finanzreferent Dieter Daminger kündigte aber bereits jetzt an, dass ein weiterer Nachtragshaushalt wohl im Sommer folgen werde. Das Kuriose: Trotz zusätzlicher Ausgaben in Höhe von insgesamt 7,25 Millionen Euro bleibt der Gesamtvolumen des Haushalts unverändert bei 771,6 Millionen Euro, weil das Geld den allgemeinen Rücklagen entnommen werden kann.
Der aktuelle Nachtragshaushalt sei wegen des Museums der bayerischen Geschichte, des Hauses der Musik und einer Kapitaleinlage für die bevorstehende Einrichtung des Eigenregiebetriebs für die Fußballarena erforderlich geworden, erklärte Daminger.
Die Ausgaben für alle drei Projekte steigen in diesem Jahr insgesamt um 5,35 Millionen. Die Stadt kann das fast aus der „Portokasse“ bezahlen: Sie hat 24 Millionen Euro mehr Rücklagen als ursprünglich erwartet.

