Polit-Trio dachte über Staffel nach
Schwimmen, Laufen, Radeln: Heinz Kiechle, Gerhard Weber und Kreisrat Bruno Schleinkofer sind begeisterte Sportler – doch die Langdistanz ist zu viel.
Sport-Moderator Armin Wolf (links) würde wohl gerne die Zeit für Heinz Kiechle stoppen. Foto: Archiv
Neutraubling/Regensburg. Einmal beim Ironman dabei sein – so mancher Hobbysportler träumt davon. Zwei Bürgermeister und ein Kreisrat dachten zumindest kurz darüber nach, wie das so wäre, nicht nur am Streckenrand zu applaudieren, sondern selbst einer der 1300 Athleten zu sein. Erst 3,8 Kilometer im Guggenberger See Schwimmen, im Anschluss 180 Kilometer durch den Landkreis radeln und am Ende 42,2 Kilometer im Regensburg Stadtgebiet Laufen – so lautet das Mammutprogramm.
Neutraublings Rathauschef gibt am Sonntagmorgen den Startschuss am Wasser. Heinz Kiechle ist ein passionierter Schwimmer. Die 1000 Meter schaffe er in 23 Minuten, aber die Ironman-Distanz traue er sich nicht zu. Bei Rundgängen entdecke er im Vorfeld stets „verdächtige“ Menschen in Neoprenanzügen am „Guggi“, Wohnwägen am „Birkenfeld“ und Rennradler rund um Neutraubling, berichtet er augenzwinkernd. Dann wisse er – jetzt sei wieder Ironman-Zeit. Regensburgs Sportbürgermeister Gerhard Weber ordnet sich als Läufertyp ein. „Ich mache alle drei Disziplinen, aber keinesfalls am gleichen Tag. Was diese Hobbysportler hier leisten, das schaffe ich nicht mal in einer Woche.“
Kreisrat Bruno Schleinkofer ist Arber-Marathon erprobter Radfahrspezialist. Er warnt vor dem „Teufelanstieg Brennberg“. Er brachte bei der Vorwettkampf-Pressekonferenz einen Polit-Staffel ins Gespräch. Die Idee wurden von den drei Herren aber schnell verworfen. (fj)

