Polizei fahndet massiv nach Messerstecher
Ein Mann rammte am Montag im Regensburger Stadtosten seinem Bruder ein Messer in die Brust. Vom Täter fehlt jede Spur – die Polizei bittet um Hinweise.
Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Messerstecher läuft. Foto: dpa
REGENSBURG. Von dem Messerstecher, der am Montag seinen 20 Jahre alten Bruder niedergestochen hat, fehlt auch am Dienstag noch jede Spur. Die Fahndung laufe auf Hochtouren. Noch habe die Polizei aber keine Hinweise auf den Aufenthaltsort des Täters, sagte Polizeisprecher Stefan Hartl am Nachmittag auf Nachfrage der MZ
Auch die Hintergründe der Tat sind noch unbekannt. Dem Polizeibericht vom Montag zufolge handelte es sich offenbar um eine innerfamiliäre Auseinandersetzung. Zugetragen hat sie sich gegen 13.15 Uhr im Stadtosten, in der Wohnung einer Familie, die ursprünglich aus einem afrikanischen Land kommt. Das 20-jährige Opfer erlitt eine Stichverletzung im Oberkörper. Die Verletzung sei nicht lebensbedrohlich, heißt es im Polizeibericht.
Der Täter flüchtete nach der Tat, das Messer hatte er bei sich. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass der Flüchtige sowohl gegenüber sich selbst als auch gegenüber Anderen gewalttätig werde, warnt die Polizei. Nach einer ersten Bewertung der Staatsanwaltschaft Regensburg ist von einer gefährlichen Körperverletzung auszugehen. Die Ermittlungen dazu hat mittlerweile die Kriminalpolizeiinspektion übernommen. Zur Fahndung nach dem Flüchtigen hat die Polizei neben Diensthunden auch Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei hinzugezogen.
Die Beschreibung des Flüchtigen: Ca. 170 cm groß, und 70 kg schwer, dunkelhäutig, Afrolook und bekleidet mit einer schwarzen Jeans und einem dunkel-beigen T-Shirt. Er trug braun-orange Turnschuhe.
Hinweise zum Aufenthalt des Flüchtigen werden unter der „110“ entgegengenommen. Die Polizei warnt: Der Täter ist bewaffnet.

