RKK: FDP bleibt bei ihrer Haltung
Die Liberalen halten am Ernst-Reuter-Platz fest. Die Partei sieht in dem Standort Potenzial – auch im Blick auf die Optimierung des Bahnhofsareals
Die FDP will das Kongresszentrum am Ernst-Reuter-Platz bauen. Foto: MZ-Archiv/Lex
Regensburg. Die FDP-Stadtratsfraktion ist in Donaustauf in Klausur gegangen, um eine Reihe von kommunalpolitischen Fragen zu erörtern. Ein Thema war das Regensburger Kultur- und Kongresszentrum: Dazu hatte Oberbürgermeister Hans Schaidinger Ende Juli den Fraktionsvorsitzenden einen Vergleich für die noch verbliebenen Standorte Ernst-Reuter-Platz und Unterer Wöhrd geliefert.
Natürlich seien zehn Millionen Euro Mehrkosten für ein RKK am Ernst-Reuter-Platz eine Menge Geld, heißt es in einer Pressemitteilung der FDP. Die FDP-Stadträte seien dennoch der Meinung, dass sich dort – auch im Hinblick auf die Optimierung des Bahnhofsareals – eine Chance biete, die diesen Mehraufwand ausgleiche. Die Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes und des Busbahnhofs seien aufgrund der beengten Verhältnisse vor Ort über kurz oder lang unumgänglich. Warum solle die Stadt also nicht im Zusammenhang mit der Errichtung des Kultur- und Kongresszentrums die Gelegenheit beim Schopfe packen?, heißt es in der Pressemitteilung der FDP-Fraktion. Ein attraktiveres Entrée komme der Altstadt zugute.
Ein RKK am Unteren Wöhrd dagegen bedeutete, dass die für Beschäftigte und Altstadtbesucher wichtigen kostenlosen Langzeitparkplätze wegfielen. Das sei kaum vertretbar, da ja auch am Donaumarkt durch die Errichtung des Museums der Bayerischen Geschichte die altstadtnahen Parkmöglichkeiten wegfielen.

