Regensburg 15.01.2013, 16:42 Uhr

Hommage an das Nachtleben

„One Night@Regensburg“ feiert die Ausgeh-Kultur der Stadt. An dem Film wirken viele bekannte Gesichter mit – der heimliche Star ist aber ein Huhn.

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Viel Spaß am Set: Die Crew von „One Night@Regensburg“ hat mit ihrem Film eine Liebeserklärung an das Regensburger Nachtleben gedreht. Foto: Berli Berlinski

Viel Spaß am Set: Die Crew von „One Night@Regensburg“ hat mit ihrem Film eine Liebeserklärung an das Regensburger Nachtleben gedreht. Foto: Berli Berlinski

Regensburg. Las Vegas, Bangkok, Regensburg – für eine Gruppe rund um DJ und Moderator Pierre van Hooven müssen diese drei Städte ganz klar in einem Atemzug genannt werden.

Die Truppe hat mit dem 20-minütigen Film „One Night@Regensburg“ eine Hommage an das Nachtleben in der Domstadt produziert. Auf YouTube ist ein Vorgeschmack auf den Film zu sehen. Der Titel ist angelehnt an die zwei erfolgreichen US-Komödien „Hangover“ und „Hangover 2“: Ein junger Mann wacht nach einer durchgefeierten Nacht in einer Hotelsuite auf. Das Zimmer ist verwüstet. An die Ereignisse vom Vorabend kann er sich nicht mehr erinnern. Um den Abend zu rekonstruieren, schnappt er sich das Kartenspiel „Nightett“ und geht die Ereignisse in den verschiedenen Bars noch einmal durch. Dabei kommt allerlei Verrücktes zutage.

Gedreht wurde in verschiedenen Bars und Clubs in der Altstadt sowie der Präsidenten-Suite des Sorat-Hotels. „Jeder Regensburger wird diesen Film lieben“, verriet Pierre van Hooven im Vorfeld dem Fernsehsender TVA.

Produziert wurde der Film von Ibrahim Sönmez und Werner Zapf, die damit für ihr Kartenspiel „Nightett“ werben wollen. Die Idee sei eher zufällig beim Kaffeetrinken aufgekommen, erzählt Regisseur Berli Berlinksi. Seit Mai habe das Team an dem Film gearbeitet. Die Darsteller wären nach und nach zu dem Film dazugekommen. Neben Pierre van Hooven spielen weitere bekannte Gesichter aus Regensburg, wie der McDonald’s-Chef Frank Mosher oder Boxer Ünsal Arik, in dem Film mit.

„One Night@Regensburg“ ist eine No-Budget-Produktion. Finanziert wurde das gesamte Projekt bislang über Sponsoren – und durch den Einsatz der Mitwirkenden. Auch Evelyn Weigert, die Tochter des Regensburger Produzenten Klaus Maria Weigert, hat einen kurzen Auftritt. Die Musikerin, die mittlerweile in Hamburg lebt, war zufällig in Regensburg, als das Rollen-Angebot an sie herangetragen wurde. „Ich sitze im Kleid am Flügel und sing ein paar Töne“, erzählt sie der MZ am Telefon. Die Stimmung am Set sei sehr ausgelassen gewesen. „Man hat gemerkt, dass die Leute Lust auf das haben, was sie tun“, sagt Weigert.

Der heimliche Star des Films sei aber das Huhn Rodney, sagt Werner Zapf. Der gefiederte Hauptdarsteller stammt von einem Hof in Bad Abbach. „Er war der professionellste Darsteller am Set“, scherzt der Produzent. Rodney habe sich stets an die Regie-Anweisungen gehalten und die Körner aufgepickt, die ihm hingelegt wurden.

Am 19. Januar wird der Film im Gloria Kulturtheater vorgestellt. Einlass ist ab 19.30 Uhr. „Zur Premiere wird Rodney natürlich auch eingeladen“, sagt Zapf.

 

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