Regensburg 20.01.2013, 13:25 Uhr

Kneipen-Movie feiert Premiere

Der Film „One Night@Regensburg“ wurde am Samstag uraufgeführt. Die Geschichte ist eine spaßige Hommage an die Feier-Kultur – mit kritischen Untertönen.

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Frank Mosher (Mitte) mit den Produzenten Werner Zapf (rechts) und Ibrahim Sönmez (links. Der Mc-Donald’s-Chef spielt eine kleine Rolle in „One Night@Regensburg“. Foto: Berli Berlinski

Frank Mosher (Mitte) mit den Produzenten Werner Zapf (rechts) und Ibrahim Sönmez (links. Der Mc-Donald’s-Chef spielt eine kleine Rolle in „One Night@Regensburg“. Foto: Berli Berlinski

Regensburg. Niemand vergreift sich an Rodney. Wer es dennoch wagt, die Legehenne aus Bad Abbach anzurühren, findet sich im Schwitzkasten von Hakem Bin Azem Wakuur Bin Al-Sultan – angehende Wrestler-Legende aus Regensburg – wieder.

Diese Erfahrung macht Pierre van Hooven in dem Film „One Night@Regensburg“. Das Kneipen-Movie feierte am Samstagabend Premiere. Der Film ist eine Hommage an die Regensburger Ausgeh-Kultur.

Die Handlung ist an die US-amerikanische Komödie „Hangover“ angelehnt. In Rückblenden wird die Geschichte einer durchgefeierten Nacht erzählt: Hauptdarsteller Pierre van Hooven wacht in einem verwüsteten Hotelzimmer auf – mit schwerem Kater und wenig Erinnerung. Noch bevor er wirklich wach ist, kommt die erste böse Überraschung: Der Wrestler Hakem alias „Sandstorm“ stürmt ins Zimmer, verlangt sein Huhn zurück. Und verleiht seiner Forderung mit einem rabiaten Griff Nachdruck. Nachdem er sich von dem Schreck – und der Wrestling-Attacke – erholt hat, beginnt Pierre die vergangene Nacht Schritt für Schritt zu rekonstruieren.

Bei der Premieren-Feier im Sorat-Hotel in Regensburg war neben den Machern und Darstellern des Films, Gäste aus Gastronomie, Wirtschaft und Politik geladen. Der Vorsitzende der CSU im Stadtrat, Christian Schlegl, zeigte sich beeindruckt von dem Projekt der Filmemacher. „Ich bin sehr angetan von so viel Engagement“, sagte Schlegl der MZ. Sein Tipp gegen einen Kater: ein gutes bayerisches Mittagessen.

Seit Mai 2012 hat das Team an dem Film gearbeitet. Produziert wurde „One Night@Regensburg“ von Werner Zapf und Ibrahim Sönmez. Regie führte der Fotograf Berli Berlinski. „Ursprünglich sollte der Film ein Werbeclip für unser Kartenspiel ,Nightett’ werden“, erzählt Werner Zapf. Nach und nach sei aus dem Zwei-Minuten-Spot ein 20-minütiger Film geworden.

Gedreht wurde an 32 Schauplätzen. Die „No-Budget-Produktion“ ist allein über Sponsoren finanziert worden. Alle Darsteller arbeiteten ohne Gage. Um ihr Projekt zu realisieren, sind die Produzenten bei zahlreichen Betrieben Klinkenputzen gegangen. „Für uns stand der Spaß im Vordergrund“, sagt Zapf. Die lockere Atmosphäre am Set hat auch den Regensburger McDonald’s-Chef Frank Mosher begeistert. „Die Idee hat mir auf Anhieb gefallen“, erzählt Mosher. Im Film hat er einen Kurz-Auftritt an der Ausgabetheke seines Schnellrestaurants.

 

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