Beitrag zur Völkerverständigung
Innerhalb kurzer Zeit besuchten zwei Gruppen von Schulkindern aus China die Stadt Nittenau. Die zweite Gruppe kam am Dienstag.
NITTENAU. Die Gäste aus Peking sind weg, und neue aus Tianjin kamen am Dienstagnachmittag an. Es handelt sich dabei um verschiedene Musikgruppen aus der 20. Mittelschule Tianjin, die nun den Gegenbesuch in Nittenau angetreten haben, nachdem die Nittenauer bereits bei ihnen zu Gast waren. Gegen Abend fand eine kleine Begrüßungsfeier in lockerem Rahmen statt, bei der die einzelnen Musikgruppen ihr Können zeigen durften.
Schulleiter Klaus Kopp dankte allen Organisatoren und Gasteltern in Deutschland und China. „Besuch aus zwei Großstädten Chinas war für mich gänzlich neu. Ich habe die Energie aller völlig unterschätzt.“ Kopp bewunderte die jungen Künstler aus Tianjin und die Mitglieder der Big Band, die sehr viel geprobt hätten, um ein abwechslungsreiches Programm zu bieten. Die Jugend solle dazu beitragen, dass die Welt friedlicher werde, so Kopp. Hierzu seien Musik und Kunst ideal geeignet, weil sie schon immer zu kulturellem Austausch und zur Völkerverständigung geführt hätten.
Zweiter Bürgermeister Otto Storbeck zeigte sich stolz, dass Nittenau junge Künstler aus Tianjin begrüßen könne. Die Aufnahme der Gäste trage zur Völkerverständigung bei. Sie sollten bei ihrem Aufenthalt in Nittenau Spaß haben und viel an Eindrücken mit nach Hause nehmen.
Xiaochi Wang, der Schulleiter der Schule aus Tianjin, meinte, die Schüler aus dem Regentalgymnasium hätten bei ihrem Besuch in China viel Freude gemacht. Schon eine ganze Weile habe man sich geschrieben, ehe es zu dem Besuch in China und jetzt in Deutschland gekommen sei. Die Schüler sollten sich viel sehen, da die europäische Kultur in China sehr angesehen sei.
Schülersprecher Simon Obermeier dankte den Organisatoren der Reise, Hans Hien und Barbara Vielberth-Baer, sowie den Lehrern der chinesischen Schule, die sich viel Zeit für sie genommen hatten.
Abwechselnd gestalteten die Big Band, die Einradgruppe der siebten und achten Klassen sowie die verschiedenen chinesischen Gruppen das Sommerfest des Gymnasiums. Sie spielten und sangen eine gelungene Mischung aus europäischen und chinesischen Musikstücken und trugen so damit bei, dass sich Einheimische und Gäste schon am ersten Abend schnell näher kamen.(tkw)



