Weitere Belebung am Arbeitsmarkt
Im Bezirk der Arbeitsagentur Schwandorf ist die Arbeitslosigkeit niedriger als vor der Wirtschafts- und Finanzkrise.
Landkreis. Im Bezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf setzte sich die Verbesserung des Arbeitsmarktes auch im Juli fort. Von Juni auf Juli sank die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf, das heißt in den Landkreisen Amberg-Sulzbach, Schwandorf und Cham sowie in der kreisfreien Stadt Amberg, um rund 430 Arbeitslose bzw. knapp fünf Prozent. Mitte Juli waren rund 8500 Arbeitnehmer arbeitslos gemeldet.
„Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Erholung zeichnen sich am Arbeitsmarkt in der Mittleren Oberpfalz immer deutlicher ab“, sagt dazu der Leiter der Arbeitsagentur, Joachim Ossmann. Die Gesamtarbeitslosigkeit sei im Vergleich zum Juli des Vorjahres um rund 2830 Personen oder 24,9 Prozent zurückgegangen. Im Juni lag der Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat noch bei 23,5 Prozent. Inzwischen sei die Arbeitslosigkeit sogar niedriger als vor der Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Arbeitslosenquote auf der Basis aller zivilen Erwerbspersonen sank von 3,9 Prozent im Juni auf 3,7 Prozent im Juli. Im Juli 2008 lag die Quote noch bei 5,0 Prozent.
Jüngere Arbeitnehmer konnten von den aktuellen Verbesserungen am Arbeitsmarkt am stärksten profitieren. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Arbeitslosigkeit bei den unter Fünfundzwanzigjährigen kräftig, und zwar um fast 790 Personen oder 47 Prozent. Im Allgemeinen verfügen junge Fachkräfte über sehr günstige Einstellungschancen, insbesondere wenn sie regional mobil sind.
Im Bezirk der Hauptagentur Schwandorf zeigte sich die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Juli in einem günstigen Licht. Von Juni auf Juli sank die Arbeitslosigkeit um rund 160 Personen bzw. sechs Prozent. Gegenüber dem Vorjahr reduzierte sich die Arbeitslosigkeit um fast 30 Prozent. Mitte Juli waren im Bezirk der Hauptagentur rund 2360 Personen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote sank von 3,5 Prozent im Juni auf aktuell 3,3 Prozent. Im Juli 2009 lag die Quote noch bei 4,7 Prozent.
„Weniger arbeitslose Arbeitnehmer, weniger Arbeitnehmer in Kurzarbeit, deutlich mehr gemeldete offene Arbeitsstellen – so setzte sich der Trend des ersten Halbjahres im Juli fort“, so Bereichsleiter Wolfgang Zwicknagl.
Auch im Bezirk der Geschäftsstelle Oberviechtach ging die Arbeitslosigkeit zurück. Binnen Monatsfrist sank die Zahl der Arbeitslosen um vier Prozent. Mitte Juli waren im Bezirk der Geschäftsstelle Oberviechtach rund 220 Arbeitnehmer arbeitslos gemeldet, um fast 30 Prozent weniger als im Juli 2009. Die Arbeitslosenquote sank von 3,1 Prozent im Juni auf aktuell 3,0 Prozent. Im Juli 2009 lag sie noch bei 4,3 Prozent.


