Zwei beliebte Brucker Lehrer verabschiedet
Maria Bartl und Josef Höfler verlassen die Grund- und Mittelschule. Kollegen verschönern den Abschied.
Maria Bartl und Josef Höfler wurden in den Ruhestand verabschiedet.
Bruck. Zwei beliebte Lehrer der Grund- und Mittelschule Bruck wurden vor kurzem in den Ruhestand verabschiedet. Die Kolleginnen und Kollegen bereiteten der Religionslehrerin Maria Bartl und Lehrer Josef Höfler eine schöne Abschiedsfeier.
Die Schule in Bruck wurde für Maria Bartl, geb. Koller, zur Schicksalsschule, denn hier lernte sie ihren Mann Dieter Bartl kennen, den sie 1980 heiratete. Als 1986 ihre Tochter zur Welt kam, nahm sie sich sechs Jahre Erziehungsurlaub, den sie aber immer wieder für Vertretungsstunden unterbrach. Seit 1992 unterrichtete sie dann wieder regelmäßig. Ab März beginnt nun die Freistellungsphase ihrer Altersteilzeit.
Sie sei immer sehr gerne an dieser Schule gewesen, sagte Maria Bartl. Sie habe in dieser Zeit die Rektoren Dreher, Hoffmann, Ripke, Riedel und zum Schluss ihren Mann als Schulleiter erlebt. Sie bedankte sich beim Lehrerkollegium für die schöne Zeit und hatte als Abschiedsgeschenk für jeden ein Gedicht und eine CD mit „Musik zum Streicheln“ mitgebracht.
Pfarrer Helmut Brunner bedankte sich bei Maria Bartl mit einem Zitat aus dem Alten Testament „Alles hat seine Stunde“. Diese Worte habe sie in ihrem Schulleben durchlebt, wenn sie in den Klassen eins bis zehn Religionsunterricht gegeben habe. Es bedeute einen täglichen Spagat, die Liebe Gottes zu verkünden und im Gegenzug Disziplin einzufordern. Dies sei oft sehr mühsam und einen Erfolg könne man meist nicht sofort erkennen. Manchmal zeige sich aber später, dass die Mühen doch Erfolg gebracht haben. Die Arbeit von Maria Bartl habe in der Schule Spuren hinterlassen.
Konrektor Josef Hecht versicherte ihr, dass vor allem die Hauptschule sie sehr achte und vor allem die 9. Klasse sie sehr schätzte. Sie habe sich nie nur als Fachlehrerin gezeigt, sondern immer auch als besonderer Mensch, der alle mit geistiger Nahrung versorgt habe. Als Test dafür, ob sie schon fit für den Ruhestand ist, hatten die Kolleginnen und Kollegien einen kleine Aufgabe vorbereitet, die sie hervorragend meisterte.

