Schwandorf - Nachrichten 26.04.2012, 14:21 Uhr

Vom „Grünen Hügel“ in die Pfalzgrafenstadt

Erfolgreiche Bayreuth-Debütantin Katja Stuber tritt bei Liederabend auf. Die Sophranistin stammt aus Walderbach.


        Katja Stuber

Katja Stuber

Neunburg. Für einen Höhepunkt der Konzertsaison 2011/12 der Neunburger Freunde der Musik sorgt am Freitag, 11. Mai, 2012, 20 Uhr, ein vom Verein Freunde der Kunst Oberviechtach arrangierter Duoabend im Zusammenhang mit dem Deutschen Musikwettbewerb. Es gastiert die in Walderbach geborene Sopranistin Katja Stuber, die bei den Bayreuther Festspielen 2011 erfolgreich debütiert hat und zurzeit am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz engagiert ist. Gemeinsam mit dem russischen Pianisten Boris Kusnezow interpretiert die junge Künstlerin Lieder von Gabriel Faure, Franz Schubert, Paul Hindemith und Gustav Mahler.

Musikrat fördert Konzertreihe

Dass mit Katja Stuber und Boris Kusnezow zwei hochkarätige Nachwuchskünstler für dieses Neunburg-Gastspiel verpflichtet werden konnten, macht die Serie „Konzerte junger Künstler des Deutschen Musikrates“ möglich. Sowohl die aus Walderbach stammende Sopranistin als auch der russische Pianist sind auf dem Sprung zu einer internationalen Karriere.

Der Sängerin gelang im Vorjahr bei den 100. Bayreuther Festspielen ein von der internationalen Fachpresse hoch gelobter Einstand. Sie übernahm die Solo-Rolle des jungen Hirten in der romantischen Oper „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“ von Richard Wagner unter dem Dirigat von Thomas Hengelbrock. Die Sängerin wurde in der selben Rolle auch fürBayreuther Festspiele 2012 engagiert. Zzuletzt agierte sie in den Rollen der Pamina in Mozarts Oper „Die Zauberflöte“, Ännchen in Webers Oper „Der Freischütz“ und Jagdgöttin Diana in Offenbachs Operette „Orpheus in der Unterwelt“.

München – Köln – Berlin...

Als Konzert-Solistin geht Katja Stuber einer regen Tätigkeit nach. Sie musizierte bereits mit Orchestern wie dem Münchner Rundfunkorchester, den Münchner Symphonikern, Concerto Köln, dem Balthasar-Neumann-Ensemble und dem WDR Sinfonieorchester Köln. Sie sang unter namhaften Dirigenten wie Helmut Rilling und Lothar Zagrosek. Neben Produktionen mit der Bayerischen Theaterakademie August Everding, in denen Katja Stuber mit der Neuen Hofkapelle München und dem Münchner Kammerorchester zu hören war, sammelte die Sopranistin vor allem bei der Kammeroper München unter der Regie von Dominik Wilgenbus Erfahrungen im Bereich Oper.

 

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