Schwandorf - Nachrichten 29.04.2012, 18:41 Uhr

Konrad Max Kunz einmal ganz anders

Beim Mottoabend „Konrad mag Kunzt“ interpretierten junge Künstler und Musiker den Türmersohn auf eigene Weise.

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        Die Band „Jagga Reign“ interpretierte die Bayern-Hymne.

Die Band „Jagga Reign“ interpretierte die Bayern-Hymne.

Von Christoph Brolich

Schwandorf. Surf-Rock, Reggae und Street Art zu Ehren des 200. Geburtstags von Konrad Max Kunz? Das klingt ohne Zweifel nach einer ungewöhnlichen und gewagten Kombination, die so zustande kam: Jugendtreff und Jugendbeirat hatten junge Künstler und Musiker aus der Region gebeten, den Türmersohn und seine berühmte Bayern-Hymne auf ihre ganz eigene Weise zu interpretieren. Die Ergebnisse gab es am vergangenen Freitag beim Mottoabend „Konrad mag Kunzt“ im Sperlstadel in Fronberg zu bestaunen.

Die Schwandorfer Street-Art-Künstler „ZYOW“ und „SIDM“ gestalteten für diesen besonderen Programmpunkt der „Konrad-Max-Kunz-Tage“ ein überlebensgroßes Porträt des Komponisten. Der berühmteste Sohn der Großen Kreisstadt thront darauf mächtig über einer Bayernflagge und einer Gebirgslandschaft mit See.

Als Vorlage verwendeten die beiden Brüder dazu die Fotografie einer Büste von Kunz. Von zwölf Uhr mittags bis spät in die Abendstunden arbeiteten die Künstler an dem Werk –und das natürlich nicht nur mit der Spraydose: Für die Feinarbeit benutzten sie jede Menge Pinsel verschiedener Stärken und ließen so die Details noch realistischer erscheinen.

Während der Entstehung des Kunstwerks durften die Besucher den Street-Art-Künstlern über die Schulter schauen und deren großes Geschick im Umgang mit den Farben bewundern. Am Ende der Veranstaltung präsentierten die Brüder den Gästen ihre vollendete Hommage an den Komponisten der Bayernhymne.

„ZYOW“ zeigte sich begeistert von der Idee für diesen Abend: „Es macht unheimlich Spaß, an einer Veranstaltung teilzunehmen, bei der Kunst und Musik zusammenkommen.“

Und musikalisch hat die Region auch zwei Jahrhunderte nach Konrad Max Kunz noch einiges zu bieten: Nachdem Sandro Windisch mit seinem gefühlvollen Songwriter-Pop den Auftakt gemacht hatte, begeisterte die Band „Jagga Reign“ das Publikum mit ihrem Reggae-Sound.


 

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