Der Biker-Park nimmt Form an
Start frei für alle Geländeradfahrer: Am 21. Mai ist Baubeginn für den Biker-Trail in Nittenau. Jugendliche können mithelfen.
Die Herren von der Stadt besichtigen das Gelände, wo der Biker-Park ab Montag entstehen soll
NITTENAU.
Nachdem Jugendliche am ehemaligen Trimm-Dich-Pfad bereits angefangen haben, sich verschiedene Hindernisse zum Mountainbiken auf den Waldwegen zu bauen, beschloss der Stadtrat, einen Biker-Park auf dem Gelände zu errichten. Am 15. Mai trafen sich Bürgermeister Karl Bley, Hans-Georg Heigl vom Bauamt, Uwe Starflinger und Detlef Kern zur Ortsbegehung. Bley sagte, er sei daran interessiert, den Jugendlichen für ihr Hobby einen geeigneten Platz zu geben – aber eben nicht nur „stillschweigend geduldet“ wie bisher, sondern – auch aus versicherungstechnischen Gründen – offiziell und mithilfe von Fachmännern.
Experten aus Regensburg
Der Kontakt zu den Biker-Park-Experten aus Regensburg entstand durch Michaela Bock von der Radsport-Abteilung des TSV Nittenau. Starflinger und Kern haben schon seit über zehn Jahren Erfahrung in der Planung und dem Bau von Biker-Parks (Trailstrecke mit Hindernissen) und Dirt-Parks (nur Sprünge). In der Nähe planen die beiden auch einen Dirt-Park – nämlich in Bruck. Auch in der Nähe von Fischbach soll ein Biker-Park entstehen.
Der gelernte Kameramann Detlef Kern möchte außerdem ein Video über die Entstehung und von den verschiedenen Strecken für die Internetseite der Stadt Nittenau drehen. Vier Strecken mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden sind geplant, „aber keine schwarze Strecke, das wird zu problematisch“, erklärte Uwe Starflinger. Auf den bereits vorhandenen Bauten der Jugendlichen könne man aufbauen. „Die haben sich ganz schön reingehängt“, bewundert Kern die Hügel, Schanzen und die steile S-Kurve, welche die Jugendlichen illegal angelegt haben.
Kreuzung muss entschärft werden
Auch nach Baubeginn am 21. Mai können sich die Jugendlichen weiter einbringen: Uwe Starflinger und Detlef Kern haben „absolut nichts dagegen“, wenn viele Jugendliche zum Helfen kommen. Schließlich haben einige von ihnen ja schon viel Energie aufgewendet, um die bereits bestehenden Sachen zu bauen. Die genaue Uhrzeit steht noch nicht fest und wird in der MZ am Wochenende bekannt gegeben.

