Schwandorf - Nachrichten 23.05.2012, 13:33 Uhr

Kinder wollen eine Kletterburg

Der Spielplatz beim alten Sportplatz in Schwarzhofen soll aufgepeppt werden. Der Markt hofft auf freigiebige Gönner.


        Die Kinder als „Juroren“ hatten die Qual der Wahl.

Die Kinder als „Juroren“ hatten die Qual der Wahl.

Schwarzhofen. Zu einem Treffen über die weitere „Zukunft“ und den Ausbau des Kinderspielplatzes beim alten Sportplatz trafen sich am Sonntag Kinder und Eltern mit Bürgermeister Max Beer im Rathaus. Es zeigte sich erneut, dass Kinder und Eltern sehr wohl am Weiterbestehen und Ausbau des Kinderspielplatzes (des einzigen öffentlichen, da der Spielplatz am Kindergarten aus Versicherungsgründen nicht allgemein genutzt werden darf) sehr interessiert sind und auch gern selbst mit Hand anlegen sowie Verantwortung übernehmen wollen. Bürgermeister Beer hatte Kataloge von für Spielplatzgeräte dabei, wobei man feststellen musste, dass teilweise astronomische Summen verlangt würden. Dem Markt sind im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten im Haushalt enge Grenzen gesetzt, trotzdem sieht der Haushalt einen Posten über 5000 Euro vor.

Unter dieser Prämisse durften die Kinder und Eltern diverse Kataloge durchforsten. Schließlich konnten sich die Kinder als „Hauptpersonen“ nach intensiven Beratungen doch auf einen Favoriten einigen, nämlich eine „Kletterburg“, die noch im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten liegt. Der Marktrat muss in seiner nächsten Sitzung dem noch zustimmen, dazu auch das Landratsamt den Haushalt genehmigen, dann kann man an die Bestellung sowie an weitere Schritte denken. Beer schlug vor, bei der Lieferfirma schon einmal anzufragen, um nach der Zustimmung des Marktrats die Bestellung aufzugeben. In einem Arbeitseinsatz ist der Stellplatz vorzubereiten und bei einer weiteren gemeinsamen Aktion das neue Gerät aufzustellen. Im nächsten Jahr könne dann an die Anschaffung eines weiteren Gerätes gedacht werden.

Natürlich wäre man über eine große Spende sehr erfreut, damit schon heuer ein zweites Spielgerät angeschafft und damit den Spielplatz rasch attraktiver machen werden könne.

Beer griff auch die Anregung auf, am Spielplatz wieder „auf Probe“ einen Abfalleimer aufzustellen, musste aber auf die leidvollen Erfahrungen aus der Vergangenheit verweisen, als diese zur illegalen Entsorgung von Hausmüll missbraucht wurden. Er bat deshalb die Eltern nochmals, ein offenes Auge sowohl auf die Nutzung des Spielplatzes ausschließlich durch Kinder und auf „unerwünschte Entsorgungsaktionen“ zu haben. Gegebenenfalls sollen sie ihn, Beer, davon in Kenntnis zu setzen.


 

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