Schwandorf - Nachrichten 29.06.2012, 11:20 Uhr

Fürstensteak und Mägdeteller

Die Neunburger „Hussitenwirte“ bieten speziell zur Festspielzeit kreierte Gerichte an. Mit eigenen Flyern wird für dieses Angebot geworben.

Gastronomen in und um Neunburg helfen mit besonderen Schmankerln beim Vermarkten des Festspiels. Foto: ggo

Gastronomen in und um Neunburg helfen mit besonderen Schmankerln beim Vermarkten des Festspiels. Foto: ggo

Neunburg. Wenn es um den Erfolg das Festspieles geht, ziehen viele an einem Strang. Seit vier Jahren gehören dazu auch eine Reihe von Gastwirten in und um Neunburg. Die „Hussitenwirte“ haben ihr Angebot auf den Speisekarten mit entsprechenden Kreationen der Festspielzeit angeglichen und so kommen statt dem Schaschlik ein „Pfalzgraf-Johann-Spieß“ oder statt gewöhnlicher Rahmschwammerl schon mal das „Jan-Hus-Leibgericht“ auf den Tisch. Selbstverständlich erhalten die Gerichte sowohl im Geschmack als auch in der Dekoration eine besondere Note.

Bei einem Pressetermin im Rathaus wurde noch einmal auf dieses zusätzliche Angebot hingewiesen. Bürgermeister Martin Birner nutzte die Gelegenheit, sich bei den Gastwirten für ihr Engagement und ihr Angebot im wichtigen Bereich des Tourismus zu bedanken. Zur Festspielzeit noch „zusätzlich was auf die Pfanne zu legen“ sei lobend hervorzuheben. Festspielvereinsvorsitzender Theo Männer schloss sich dem an und erwähnte, wie gut ähnliche Angebote in den Hussitenstädten angenommen werden. Besonders freute ihn, das auch das Umland, bis hin nach Kulz, eingebunden sei.

Tourismusamtsleiter Werner Dietrich, stellte fest, dass rund 1500 Flyer extra für dieses Angebot bereits verteilt wurden. Nur aus Platzgründen sei die Anzahl der Gerichte darin auf zwei begrenzt worden. Bettina Meier kündigte für das Gasthaus Sporrer zum Beispiel bis zu zwölf Gerichte an. Nach ihrer Erfahrung aus den Vorjahren kommen diese sehr gut an. Ein kleines Problem, das Markus Greiner bei der Gelegenheit ansprach, konnte aber noch nicht gelöst werden, nämlich ein Taxibetrieb oder Ähnliches, der Gäste außerhalb des Stadtkerns nach der Festspielaufführung wieder in die Unterkunft bringt. Ab 20 Uhr herrscht diesbezüglich „Funkstille“.(ggo)


 

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