Tausende säumten die Straßen
Der historische Festzug anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Festspiels „Vom Hussenkrieg“ zog am Sonntag mit mehr als 100 Gruppen durch Neunburg. Das zunächst wechselhafte Wetter konnte die Stimmung nicht trüben.
Tausende säumten die Straßen, als mehr als 100 Gruppen durch die Neunburger Straßen zogen.
Neunburg. Eine gehörige Portion Optimismus war angesichts dunkel über dem Neunburger Himmel heraufziehender Wolken nötig, um dem großen historischen Festzug aus Anlass des 30-jährigen Bestehens des Spieles „Vom Hussenkrieg“ einen guten Verlauf zu wünschen. Tatsächlich ging kurz vorm Start ein kräftiger Regenschauer über der Pfalzgrafenstadt und den bereits aufgestellten, mehr als 100 Gruppen, Musikkapellen und Tausenden von Besuchern nieder. Aber der Schirmherr des Jubiläumswochenendes, der Präsident der bayerischen Sparkassen, Theo Zellner, leistete einmal mehr gute Arbeit:
Kurz, nachdem sich der Zug in Bewegung gesetzt hatte, riss der Himmel auf und schon bald lachte auch die Sonne wieder mit den Teilnehmern des Zuges um die Wette, die sich den Zuschauern mit viel Engagement präsentierten.
So wurden die Mühen für das Beschaffen beziehungsweise Herrichten unzähliger Kostüme und der Themenwagen am Ende doch noch belohnt. Die Zuschauer entlang des knapp drei Kilometer langen Zug-Weges lohnten es den Akteuren mit viel Applaus. Erwin Bucher, auch als langjähriger Erzähler aus dem Festspiel bekannt, moderierte den Festzug von exponierter Stelle aus am Job-Platz, wo zugleich der Begegnungsverkehr des Festzuges erfolgte. Hier bot sich für die Teilnehmer die Möglichkeit, noch etwas von dem farbenfrohen Aufzug ihrer Mitstreiter mitzubekommen.
Für alle, die sich aufs „Gastgeben“ an der Strecke verlegt hatten, wurde das Spektakel ebenfalls zum Erfolg.






