Straubing - Nachrichten 10.11.2009, 00:00 Uhr

Rosi Steinberger bleibt Vorsitzende

Bezirksverband der Grünen in Niederbayern wählte den Vorstand.

Rosi Steinberger (rechts) ist weiterhin an der Spitze des Bezirksvorstands der Grünen in Niederbayern. Ihr zur Seite stehen (von links) Petra Wied, Josef Rosner und Sabine Seeberg. Foto: Haas

Rosi Steinberger (rechts) ist weiterhin an der Spitze des Bezirksvorstands der Grünen in Niederbayern. Ihr zur Seite stehen (von links) Petra Wied, Josef Rosner und Sabine Seeberg. Foto: Haas

STRAUBING. Der Bezirksvorstand der Grünen in Niederbayern ist neu besetzt. Am Samstag wählten die Delegierten auf ihrer Konferenz in Straubing das Gremium neu. Während Rosi Steinberger (Landshut) als Vorsitzende bestätigt wurde, votierten die Delegierten für Josef Rosner (Deggendorf) als weiteren Vorsitzenden sowie für Sabine Seeberg (Deggendorf) und Petra Wied (Straubing) als Beisitzer. Für die Bereiche Bildung, Wirtschaft, Gesundheit, Energie sowie Landwirtschaft und Gentechnik wurden Fachreferenten benannt.

Die Veranstaltung nutzten die Grünen auch, die Weichen für die nächsten wahlfreien Jahre zu stellen. Einer der Schwerpunkte, so Rosi Steinberger, werde im kommenden Jahr ein überregionaler Kongress zum Thema „Alternative Energieformen statt Atomkraft“ sein. Ein genauer Zeitpunkt bzw. Ausrichtungsort stehe jedoch noch nicht fest. Der Protest der Grünen werde insbesondere gegen die Kernenergie verstärkt, kündigte die vorsitzende an. Ein „Zick-Zack-Kurs“, wie er seit einigen Jahren in München gefahren werde, und sich jetzt auf Berlin ausweitete, werde von den Grünen nicht akzeptiert werden, sondern vor allem auch in der oppositionellen parlamentarischen Arbeit einen breiten Raum einnehmen, ergänzte der Bundestagsabgeordnete Dr. Thomas Gambke aus Landshut. Ein späterer Ausstieg aus der Atomenergie würde im Bereich der erneuerbaren Energien für zahlreiche neue Arbeitsplätze eine Katastrophe sein. Zum jüngst bekannt gewordenen Bekenntnis von Ministerpräsident Horst Seehofer zum Donauausbau erklärte Rosi Steinberger, dass sich die Bürger nur nicht täuschen lassen sollten.

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