BRK leistet 105 Stunden Arbeit pro Kopf
Die ehrenamtlichen Rotkreuz-Mitarbeiter in Geiselhöring rückten zu 300 Alarmeinsätzen aus.
Geiselhöring. Fleißige Helfer bei der BRK Geiselhöring: Im Jahresdurchschnitt erbrachte jedes Rotkreuz-Mitglied hier 105 Stunden ehrenamtlichen Dienst. Insgesamt arbeiten die BRKler 4085 Stunden lang unentgeltlich für das Wohl aller. Diese beeindruckenden Zahlen präsentierte BRK-Bereitschaftsleiter Martin Schmauser bei der Jahreshauptversammlung der Bereitschaft Geiselhöring, der auch der Standort Schwimmbach mit derzeit 39 aktiven Helfern angehört. In den Gemeinden Leiblfing und Geiselhöring arbeitete das BRK im vergangenen Jahr 300 Alarmeinsätze ab.
Martin Schmauser gab einen Überblick über das abgelaufene Jahr, in dem das BRK 18 Dienstabende abhielt. Mit der Jahresabschlussfeier und der Jahreshauptversammlung kamen so zirka 400 bereitschaftsinterne Helferstunden zusammen. Insgesamt 43 Mal wurde die Bereitschaft zum Sanitätsdienst bei verschiedenen Anlässen wie Lauf- und Reitveranstaltungen, Ringkämpfen, kulturellen Veranstaltungen in der Labertalhalle, Skate and Run oder dem Gäubodenvolksfest gebraucht. 813 Stunden erbrachten die Bereitschaftsmitglieder bei diesen Sanitätswachdiensten.
Der größte Anteil ehrenamtlicher Rot-Kreuz-Arbeit (1232 Stunden) entfällt auf die einsatzvorbereitende Aus- und Fortbildung. Martin Schmauser junior und Maria Schindlbeck leisteten gemeinsam 600 Stunden ehrenamtlichen Dienst an den Rettungswachen Mallersdorf und Straubing.
Zu Alarmeinsätzen über die neue Integrierte Leitstelle (ILS) wurde Schmauser im vergangenen Jahr zwölfmal als Einsatzleiter Rettungsdienst (ELRD) bei größeren Unfällen eingesetzt. Die Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung (UG-SAN-EL) war beim Brand in der Dr.-Josef-Keim-Straße in Straubing, bei einer Suchaktion in Wiesenfelden, bei einem Zugunfall in der Nähe von Straubing und bei einer Übung im Einsatz.

