Straubing - Nachrichten 23.05.2012, 11:56 Uhr

Stranninger will in den Landtag

Der Straubinger SPD-Kommunalpolitiker wurde als Nachfolger von Reinhold Perlak nominiert.


        Peter Stranninger (Mitte) will MdL Reinhold Perlak nachfolgen. Um einen Platz im Bezirkstag bewirbt sich Heinz Uekermann. Foto: Haas

Peter Stranninger (Mitte) will MdL Reinhold Perlak nachfolgen. Um einen Platz im Bezirkstag bewirbt sich Heinz Uekermann. Foto: Haas

Straubinger. Der Straubinger Peter Stranninger (42) will 2013 in den Bayerischen Landtag einziehen und den jetzigen Landtagsabgeordneten Reinhold Perlak, der nicht mehr antreten wird, beerben. Bei der Bekanntgabe seiner Kandidatur am Montagnachmittag ging er davon aus, dass ihm dies gelingen werde. Parallel zum Landtag wird auch den Bezirkstag . Für die SPD wird der Mitterfelser Heinz Uekermann (63) ins Rennen geschickt.

Peter Stranninger ist kein Unbekannter mehr. Der Diplom-Sozialpädagoge sitzt seit 1996 im Straubinger Stadtrat, führt den Stadtverband und genießt als stellvertretender Bezirksvorsitzender das Vertrauen der Genossen. Sowohl Stadtverband, als auch Kreisverband und Unterbezirk haben ihn einstimmig zu ihrem Kandidaten gekürt. Und noch etwas macht ihn zum Sympathieträger bei seinen Parteifreunden: Bereits vor fünf Jahren war er der aussichtsreichste Kandidat. Durch die Wahlniederlage Reinhold Perlaks um den Oberbürgermeisterposten machte er für diesen Platz. „Mir war damals klar, dass ein Reinhold Perlak größere Chancen hat, als ich“, räumte er nachträglich ein.

Reinhold Perlak wird im nächsten Jahr 68 und deshalb ruhiger treten wollen. Am Montag erklärte er: „Ich halte Peter Stranninger für geeignet, meine Arbeit im Landtag auch in Zukunft erfolgreich weiterzuführen.“ Dass er dies mit starker Kraft und hohem Engagement fortführen werde, habe Stranninger bereits als erfahrener Kommunalpolitiker gezeigt. Wörtlich sagte Perlak: „Er hat sich als Stadtrat in allen Bereichen einen reichen Erfahrungsschatz angeeignet, als beste Voraussetzung dafür, unsere Heimat weiter voranzubringen und für die Bürger jederzeit ein kompetenter Ansprechpartner zu sein.“

Der derzeitige Landtagsabgeordnete machte keinen Hehl daraus, dass für ihn die „Kommunale Daseinsvorsorge“ ein Schwerpunkt seiner Arbeit im Maximilianeum gewesen sei. Für dieses „Steckenpferd“ wurde er auch zum Sprecher seiner Fraktion gemacht. Als erfahrener Kommunalpolitiker – darunter auch eine Periode als Bürgermeister und zwei als Oberbürgermeister – hatte er viele Kenntnisse mit ins Maximilianeum mitnehmen können.

Mit Stranninger zieht der Chef der SPD-Kreistagsfraktion und UB-Vorsitzender Heinz Uekermann in den Wahlkampf um den Bezirkstag. Das „Sozialparlament“ sieht er als eine wichtige Einrichtung, die jedoch leider vom Bundesland zu wenig finanzielle Unterstützung bekomme und daher hauptsächlich über die Landkreis-Umlage finanziert werde. (ljh)


 

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