Straubing - Nachrichten 25.05.2012, 18:33 Uhr

Auf dem Weg zu „Fairtrade“

Die ödp-Stadträtin Maria Stauber brachte den Stein ins Rollen.

Straubing. Was das Stadtoberhaupt vormacht, das können jetzt auch die Mitglieder des Stadtrates für sich in Anspruch nehmen: Den Konsum von „Fairtrade“-Kaffee. Dabei geht es Oberbürgermeister Markus Pannermayr nicht nur darum, dass im Rathaus Kaffee aus einem fairen Handel auf den Tisch bzw. in die Tasse kommt, sondern dass auch die Mitglieder des Stadtrates während ihrer Sitzungen nicht auf „Fairtrade“-Kaffee verzichten müssen.

Den Stein ins Rollen hat vor wenigen Monaten die ödp-Stadträtin Maria Stauber gebracht. Sie stellte den Antrag, dass sich die Gäubodenstadt für den Titel „Fairtrade-Stadt“ bewerben sollte. Inzwischen hat der Stadtrat auch dem entsprochen. City-Manager Günter Reimann wurde beauftragt, in einer Steuerungsgruppe die Bedingungen zu erfüllen. Oberbürgermeister Markus Pannermayer versicherte in einer Sitzung des Stadtrates, dass Reimann Mitte Juni diese Gruppe einberufen werde.

Doch bis dahin sind bereits einige Punkte, die im Rahmen der Bewerbung erfüllt sein müssen, in die Tat umgesetzt: Der gemeinsame Beschluss im Stadtrat vor zwei Monaten gab den Startschuss. Die Gästen des Oberbürgermeisters bekommen bereits „Fairtrade“-Kaffee vorgesetzt und wer von ihm einen Geschenkkorb überreicht bekommt, kann damit rechnen, dass auch „Fairtrade“-Produkte mit eingepackt sind. Jetzt verkündete Pannermayr, dass den Mitglieder des Stadtrates während der Sitzungen ebenfalls Kaffee „aus fairem Handel“ zur Verfügung steht. (ljh)


 

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