Tierquälerei: NFL-Profi Michael Vick muss 20 Millionen Dollar zahlen
Veranstaltete illegale Hundekämpfe: NFL-Profi Michael Vick
Der wegen illegaler Hundekämpfe angezeigte und von der National Football League (NFL) suspendierte Michael Vick muss seinem Team Atlanta Falcons 20 Millionen Dollar zurückzahlen. Das entschied ein Gericht in Atlanta am Dienstag.
Der Quarterback hatte Ende 2004 diese Summe als Bonuszahlung für seine Unterschrift unter einen Zehnjahresvertrag über 130 Millionen Dollar erhalten. Die Falcons argumentierten bei ihrer Klage, Vick habe das Geld auch dazu genutzt, Hundekämpfe zu organisieren.
Ein Ende des juristischen Streits ist noch nicht in Sicht. Die Spielergewerkschaft NFLPA hat angekündigt, das Urteil anzufechten. Der Fall wird nun in Minneapolis weiterverhandelt. Vick hatte sich Ende August schuldig bekannt, illegale Hundekämpfe organisiert zu haben, bei denen einige Tiere ihr Leben ließen. Ihm drohen bis zu fünf Jahre Haft.
Michael Vick muss sich zudem wegen Drogenbesitzes vor Gericht verantworten. Tester hatten Mitte September in seinem Blut Spuren von Marihuana gefunden.
Auf Anordnung des Gerichts, vor dem sich Vick am 10. Dezember verantworten muss, darf er bis zum Verhandlungstermin sein Haus zwischen 22 Uhr abends und 6 Uhr morgens nicht verlassen.


