Sportnachrichten 17.05.2010, 12:21 Uhr

Regensburg Marathon: Kälte und Kenia

Der Regensburg Marathon war heuer fest in kenianischer Hand: Über 21 und 42 Kilometer feierten sie einen Dreifach-Triumph.

erstes Bild Bild zurück
Bild 1 von 3
Bild weiter letzes Bild
7500 Läufer traten insgesamt am Wochenende an. (Foto: altrofoto.de)

7500 Läufer traten insgesamt am Wochenende an. (Foto: altrofoto.de)

Regensburg. Zum 20-Jährigen Jubiläum des Regensburger Marathons gingen am Wochenende insgesamt rund 7500 Sportler aller Altersklassen an den Start. Die Veranstaltung hat sich von einem reinen Marathonwettbewerb in den Anfangsjahren längst zu einer Veranstaltung für die ganze Familie gewandelt.

Pecht hatten die Veranstalter heuer allerdings mit dem Wetter: Es war recht kühl, als sich am Samstag exakt 1803 Kinder beim ostwind Marathon auf die Strecken machten. Das miese Wetter konnte den kleinen Läufern den Spaß am Sport aber nicht verderben. Viele von ihnen hatten sich im Vorfeld in Schulen und Kindergärten auf den Wettbewerb vorbereitet, betonte Marion Fuchs, Geschäftsführerin der Regensburg Marathon GmbH.

Genauso kühl war es auch am Sonntag, als um 8.30 Uhr die Marathonläufer auf die Strecke geschickt wurden. Das merken auch LLC-Vorsitzender Dr. Rainer Welz und der frühere LLC-Chef Manfred Hübner, die traditionell im Cabrio vor dem Marathonfeld herfuhren. Heuer brauchten sie zum ersten Mal die Sitzheizung.

Den Sportlern kamen die kühleren Temperaturen mitunter entgegen, für die großen Zeiten war es aber einfach zu kalt. Trotz miesem Wetter hatten am Ende die afrikanischen Läufer aus Kenia die Nase vorne. Sie feierten bei der vollen Distanz sogar einen Dreifach.Triumph. Die Nase vorne hatte am Ende Titus Kipchumba-Kosdai in 2:18:33. Auf den Plätzen zwei und drei folgten Timothy Chelimbo und Evans Kamromboi. Der Streckenrekord, den sich das Trio vorgenommen hatte, fiel allerdings nicht.

Auch bei den Damen gewann eine Kenianerin über 42 Kilometer: Beatrice Jepkorir-Rutto kam mit einer Zeit von 2:40:21 als erste Frau ins Ziel – und das beim ersten Marathon der Spezialistin für die Halbdistanz. Hinter ihr folgten die Polin Krystyna Kuta und Ida Kovacs aus Ungarn.

Ein ähnliches Bild zeichnete sich beim Halbmarathon ab: Mit Joan Cherop (1:18:16) kam die Siegerin bei den Damen wieder aus Kenia. Bei den Männern gab es erneut einen Dreifach-Sieg. Henry Tororei (1:05:11) belegte Platz eins vor seinen Landsmännern Ben Masai und Ringani Kengkee.

Einen neuen Streckenrekord gab es allein auf der Zehn-Kilometer-Strecke. Der Kenianer Paul Kipkoris verbesserte die Marke um fast eine Minute auf 0:28:50. Bei den Damen triumphierte Veronica Cheboi, ebenfalls Kenia (0:34:43).

Zuvor waren bereits die Speedskater gestartet. Beim Inline-Halbmarathon der Männer heimste der Neuseeländer Kay Reyon den Sieg vor dem Strecken-Rekordhalter Felix Rhijnen aus Darmstadt ein. Dritter wurde der Neuseeländer DJ Nation.

Bei den Damen gab es einen deutschen Dreifachsieg: Katja Ulbrich aus Bayreuth gewann vor Jana Gegner, die in Regensburg schon zwei Mal erfolgreich war, und Mareike Thum.

Umfrage - Ergebnis

 
 
 
 
 
Donnerstag 24. Mai 2012
Online Spezial: Haus modernisieren
Haubensak Logo

Wetter

Wolke
26°14°

» Lokalwetter