FC Bayern verliert 0:2 gegen Leverkusen
Erneute Pleite für die Münchner: Gegen Leverkusen können die Bayern nicht überzeugen. Die Meisterschaft rückt in weite Ferne.
Leverkusen. Trainer Jupp Heynckes hat bei der Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte mit Bayern München einen herben Rückschlag im Titelrennen der Fußball-Bundesliga einstecken müssen. Der Herbstmeister verlor bei Bayer Leverkusen in einem packenden Spiel 0:2 (0:0). Stefan Kießling (79. Minute) und Karim Bellarabi (90.) schossen die Treffer für Leverkusen. Damit warten die Münchner nun seit vier Spielen bzw. 83 Tagen auf einen Auswärtssieg.
Die Leverkusener, die mit 40 Punkten weiter auf einem Europa-League-Platz liegen, dürfen indes mit einem Erfolg im Gepäck die Reise zum Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League beim FC Barcelona am Mittwoch antreten. Für Bayer war es der erste Erfolg gegen den Rekordmeister seit dem vom 28. August 2004 (4:1).
Nerlinger schreibt die Meisterschaft ab
„Die Mannschaft ist – genau wie wir alle – sehr enttäuscht“, sagte Bayerns Sportdirektor Christian Nerlinger nach der sechsten Saisonniederlage der Münchner und beklagte, dass das Team nicht eine der Chancen in der ersten Halbzeit genutzt habe. „Nach dem heutigen Tag müssen wir sicherlich nicht von der Meisterschaft reden“, rückte der 38-Jährige vorsichtig vom ursprünglichen Saisonziel ab.
Andre Schürrle freute sich, mal wieder die Bayern geschlagen zu haben: „Ich hatte es mit Mainz ja schon zweimal geschafft, aber es ist immer wieder schön.“ Bayer-Trainer Robin Dutt analysierte, seine Elf habe in den ersten 45 Minuten große Schwierigkeiten gehabt: „Wir haben dann in der Halbzeit auf 4-4-2 umgestellt. Was für eine Klasse die Mannschaft hat, hat man dann gesehen.“
Leno verhindert frühen Rückstand
Vor 30.210 Zuschauern in der ausverkauften BayArena legte die Heynckes-Mannschaft ähnlich wie im Schalke-Spiel am vergangenen Sonntag (2:0) einen furiosen Start hin. Die Leverkusener kamen angesichts des großen Drucks in der ersten Viertelstunde kaum zum Luftholen. Dabei durften sich die Leverkusener bei Schlussmann Bernd Leno bedanken, dass sie nicht frühzeitig in Rückstand gerieten.





