Sport aus der Region Amberg 06.03.2012, 16:29 Uhr

Bayerns Beine und Hamburgs Hände

Das HABA Ghost Team steht kurz vor dem Start zum Race across America – dem härtesten Radrennen der Welt.


        Im Team sind vier Fahrer aus der Oberpfalz, mit Norbert Huber aus Amberg (vorne links).

Im Team sind vier Fahrer aus der Oberpfalz, mit Norbert Huber aus Amberg (vorne links).

Amberg. Noch gut einhundert Tage sind es, bis am 16. Juni das Race across America (RAAM) zum 31. Mal gestartet wird. Das RAAM wird als das härteste Radrennen der Welt bezeichnet. Denn, anders als bei klassischen Rundfahrten, bei denen tägliche Etappen zu absolvieren sind, handelt es sich beim RAAM um ein Nonstop-Rennen quer durch die USA. Gestartet wird dazu in Oceanside an der Westküste, das Ziel ist Annapolis an der Ostküste. Dabei führt die Strecke über 4800 Kilometer, auf denen rund 30000 Höhenmeter zu überwinden sind. Es geht über die Rocky Mountains und die Apalachen und quer durch die Wüsten Nordamerikas mit Temperaturen bis 50 Grad –gefahren wird Tag und Nacht.

Teilnehmen können Einzelfahrer, Zweier-, Vierer- und Achter-Teams. Mit dabei sind im Team vier Fahrer aus der Oberpfalz: Norbert Huber (39) aus Amberg, Stephan Löw (50), Wolfgang Stöckl (45) und Prof. Dr. Thomas Dommermuth (55) aus Weiden. Für die Vier erfüllt sich ein Lebenstraum, worauf sie sich seit einem Jahr vorbereiten. Zudem sind sie die ersten Teilnehmer aus der Oberpfalz. Doch alle Vorbereitung wäre nutzlos, wenn sie nicht die Unterstützung ihrer Crew hätten. Dabei vertrauen sie auf die Erfahrung aus Hamburg. Der Herkunft von Fahrern und Crew ist der Teamname abgeleitet – das „HABA“ im „HABA Ghost Team“ steht für Hamburg und Bayern. Sechs der sieben Crew Mitglieder kommen aus der Hansestadt. Vier von ihnen haben das Rennen bereits 2010 absolviert. Die Erfahrungen von damals sind bereits in der Vorbereitung und Organisation Gold wert.

Thorsten Stahmer ist Teamchef, Kerstin Stahmer zuständig für Ernährung, Oliver Utesch hält Freud’ und Leid in Bildern fest, Lars Fabianski ist Technik und Logistik verantwortlich, Mehdi Shojaei ist Physiotherapeut und sorgt für lockere Muskeln, sein Bruder Masoud Shojaei ist ebenfalls technischer Support. Ergänzt wird die Hamburger Crew durch Jörg Weigert aus Amberg – der vor allem durch seine ausgezeichneten Englischkenntnisse für die richtige Konversation mit der Rennleitung verantwortlich ist.


 

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