Sport aus der Region Amberg 07.05.2012, 18:05 Uhr

Chillen ist beim Laufen nicht drin

Ebermannsdorf hatte zum 19. Jedermannslauf eingeladen. Es war auch ein Wettlauf gegen die drohenden Regenwolken.


        Raus ging es schnell aus dem schützenden Bereich der Regenschirme.

Raus ging es schnell aus dem schützenden Bereich der Regenschirme.

Ebermannsdorf. Zum 19. Mal konnte man an diesem Samstag beim Jedermannslauf Ebermannsdorf Punkte für die Landkreiscupwertung sammeln. Letztendlich war es auch ein Wettlauf gegen die aufziehenden Regenwolken, denn trockenen Fußes dann wieder ins Ziel zurückkehren zu können – das ist da schon wesentlich angenehmer.

Für den Ebermannsdorfer Georg Roth war es schon das 20. Mal, dass er einen derartigen Lauf als Organisator auf die Beine gestellt hat. „Der erste Lauf ist ohne Namen gewesen, erst im folgenden Jahr hatten wir uns den Namen ,Ebermannsdorfer Jedermannslauf‘ zugelegt“, sagt er zwischen den Starts. Die Schirmherrschaft hatte Bürgermeister Josef Gilch übernommen.

Nur 134 Läuferinnen und Läufer waren heuer hierher nach Ebermannsdorf gekommen, um nach dem Mini-Maus-Lauf in Mendorferbuch weitere Landkreiscuppunkte zu sammeln – wohl aber auch deswegen, weil das Wetter als nicht ganz laufgerecht angekündigt war, was aber dann letztendlich doch noch weitgehend ausgeblieben ist. Von den Temperaturen her gesehen, waren es in diesem Jahr sogar ideale Wetterbedingungen, „und statt staubigen Wegen haben wir mal mehr oder weniger einer Wasserpfütze ausweichen müssen“, meinte eine Gruppe Jugendlicher nach dem Zieleinlauf – mit Dreckspritzern fein verziert.

Am Start waren diesmal in Ebermannsdorf 19 Bambini, 62 Schülerinnen und Schüler, neun Jugendliche, zwölf Damen und 32 Herren. Neben den „Laufurgesteinen“ Christa Schaller vom CIS Amberg und der „Eisernen Lady“ Anna Weigl vom TST Ammerthal waren auch Helmut Kinast vom SV Illschwang, Heiko Backofen vom TuS Rosenberg, Richard Dähne vom SV Freudenberg und Bruno Tumovec von den Fürnrieder Wiesenflitzern aus der „Alten Garde“ mit dabei.

600 Meter Siedlungsrunde war für die Bambini zu laufen, eine kleine Dorfrunde von 1200 Meter für die Schüler C und D und 2200 Meter für die Schüler A und B. Auf 5000 Meter war die Jugend- und die Damenstrecke ausgelegt. Die Messlatte der Herrenrunde war auf 8000 Meter mit mehreren „Wadlbeißern“ gesetzt worden.

Schnellste Bambini waren Benedikt Müller vom TV 1861 Amberg und Luisa Graf vom ASV Schwend. Über 1200 waren dies Sarah Biller von der SV Amberg und Elias Neumüller vom RSC Neukirchen. Auf der 2200-Meter-Distanz gewannen Julia Schmidbauer von der Spielvereinigung Ebermannsdorf und Alois Renner von der JFG Herzogstadt. Souverän über 5000 Meter gewannen die Jugendwertung Nadine Danhauser vom ASV Schwend und Patrick Götz vom TuS Rosenberg.

Schnellste Dame beim Jedermannslauf dieses Jahres war Angela Fruth vom RSC Neukirchen. Die Wertung der Herren gewann der ohne Verein startende Wolfgang Kredler vor Stefan Ruidisch vom TST Ammerthal.

Nächster Wertungslauf zur Landkreiscupwertung ist die „Running Night“ der Skivereinigung Amberg am Pfingstsamstag, 26. Mai. Dann sollten es wieder mehr Läufer sein.


 

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