Rosenkränzler gegen Hilpoltstein chancenlos
Ersatzgeschwächt kamen die SVN-Herren um eine 2:9-Niederlage nicht herum.
Publikumsliebling Jan Roubicek zeigte, dass er mit den Besten der Liga mithält.
Neukirchen b. Hl. Blut.
Im vorletzten Heimspiel der Saison musste der SV Neukirchen gleich mit drei Ersatzspielern antreten. Ohne den beruflich verhinderten Roman Cech und den verletzten Herbert Schindlatz wäre es schon schwer gewesen, eine konkurrenzfähige Mannschaft gegen Hilpoltstein zu bilden. Da die zweite Mannschaft zeitgleich spielte, konnte nicht auf Reinhard Aschenbrenner und Josef Bucher zurückgegriffen werden. Abteilungsleiter Klaus Daiminger, Markus Träger und sein Sohn Nicolas Träger sprangen in die Bresche.
„Familien-Doppel“ holte einen Satz
In den Eingangsdoppeln zeigte das Duo Roubicek/Masek eine Top-Leistung und besiegte Hoffmann/Mulack in fünf Sätzen. Schamberger/Daiminger machten ihre Sache ordentlich und hielten die Partie gegen Frisch/Mahroum bei der 10:12, 8:12 und 10:12-Niederlage lange offen. Familie Träger gewann gegen das Duo Kutzner/Toth sogar Satz eins, sie harmonierten zwar prächtig, konnten aber die Vier-Satz-Niederlage nicht verhindern.
Jan Roubicek machte es nach einer 2:0-Satzführung spannend, und entschied die Partie in Satz fünf knapp mit 13:11 gegen Rainer Frisch für sich. Dann folgte eine Niederlagenserie, die nicht mehr zu stoppen war. Petr Masek musste Spitzenspieler Manuel Hoffmann bei der 0:3-Niederlage die Hand schütteln, Peter Schamberger, der mit seinem Noppenschläger agierte, zog gegen Jungtalent Marcel Kutzner in vier Durchgängen den Kürzeren. Anschließend zauberte Markus Träger in Satz eins gegen Tarek Mahroum praktisch jeden Ball über das Netz, und hätte diesen sogar mit ein wenig Glück gewinnen können. Doch nach dem 9:11 folgte ein 5:11 und 3:11. Klaus Daiminger stemmte sich mit seinem Material gegen die Niederlage, hatte aber gegen Tobias Mulack keine Chance. Eine Top-Leistung bot SVN-Nachwuchstalent Nicolas Träger, der dem jungen Ference Toth in den ersten beiden Sätzen viel abverlangte und gut dagegen hielt. Der Bayernliga-Jugend-erfahrene Hilpoltsteiner setzte sich aber mit 3:0 durch.

