Nur noch lauter Hammer-Aufgaben
Mit dem SSV Jahn Regensburg II hat der ASV Cham den ersten ganz dicken Brocken vor sich.
Das Hinspiel hat Cham gewonnen gegen den Jahn II, der wieder der klare Favorit ist.
Cham.
Mit der Auswärtspartie am Sonntag beim SSV Jahn Regensburg II (Anstoß im Stadion am Kaulbachweg i um 15 Uhr) steht für den ASV die erste von fünf Kraftproben auf dem Programm. In den letzten Spielen hat es die Fuhrmann-Elf nämlich ausnahmslos nur noch mit den Besten der Liga tun. Daher hatte der ASV auch gehofft, sich beim Heimspiel gegen Mitaufsteiger SV Buckenhofen mit einem Dreier im Rücken in die kommenden Hammeraufgaben gehen zu können.
Mit dem mageren 1:1 ist Schöps und Co. aber nur ein glücklicher Teilerfolg gelungen. Und der musste mit der Roten Karte für Bernhard Greinke bezahlt werden, der sich kurz vor Schluss nur mehr mit der Hand zu wehren wusste, um den Siegtreffer der Franken zu verhindern.
Greinkes Fall noch nicht verhandelt
Zwar ist der Fall vorm Sportgericht noch nicht verhandelt worden. Von zwei Spielen Sperre muss aber ausgegangen werden für den Innenverteidiger. Da die Chamer derzeit ohnehin verletzungsbedingt arg geschwächt daherkommen, dürfte der Ausfall von Greinke Trainer Fuhrmann weiteres Kopfzerbrechen bereiten. Mit Roland Zangl, der zuletzt aufgrund eines Magen-Darm-Infekts passen musste, und Michel Wittmann stoßen zwar wieder zwei Spieler zum Kader, dafür wird mit Simon Meindl eine weitere Offensivkraft berufsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Petr Davidek und Tobias Ederer sind noch verletzt.
Mit zwölf Siegen und drei Unentschieden bei noch keiner Niederlage ist die Mannschaft von Trainer Ilija Dzepina bei einem Torverhältnis von 46:10 nicht umsonst die beste Heimmannschaft der Liga. Ein dicker Brocken wartet also am Sonntag auf Ranzinger und Kollegen. Chams Trainer ist die schwere Aufgabe bewusst: „Der Jahn kann aufgrund seiner ersten Mannschaft aus vielen Möglichkeiten schöpfen. Man muss in Regensburg erst einmal versuchen, hinten nichts zu bekommen. Das wird aber schwierig genug werden“, so Fuhrmanns Sicht. Er hofft, dass seine Elf in der Lage ist, Nadelstiche zu setzen und mit zum Kontern zum Erfolg zu kommen.

