Sport aus der Region Kelheim 27.02.2012, 09:53 Uhr

BMW/alpha Racing jubelt in Australien über Rang zwei

Marco Melandri fährt bei der SuperbikeWeltmeisterschaft auf Phillip Island dem Saaler Rennstall die bislang beste Gesamtwertung ein.


        Der Italiener Marco Melandri brachte das Team BMW/alpha Racing mit seiner Leistung auf Platz zwei in der Gesamtwertung. Foto: BMW Group

Der Italiener Marco Melandri brachte das Team BMW/alpha Racing mit seiner Leistung auf Platz zwei in der Gesamtwertung. Foto: BMW Group

Saal/Phillip Island. Als „historischer Tag“ für das Superbike Motorsportteam von BMW/alpha Racing wird der gestrige Sonntag in die Annalen eingehen. Mit dem zweiten Rang von Marco Melandri in der Gesamtwertung feiert das Team sein bisher bestes Ergebnis in der FIM Superbike-Weltmeisterschaft.

Beim Saisonauftakt auf Phillip Island in Australien belegte Fahrer Marco Melandri aus Italien im ersten Lauf den zweiten Rang. Und das, obwohl er nur auf Startplatz 13 stand, nachdem die Superpole-Qualifikation am Samstag wegen eines tödlichen Unglücks abgesagt werden musste und so der Kampf um bessere Startpositionen unmöglich war. Im zweiten Lauf wurde Melandri Sechster.

45 Punkte aufgesammelt

Sein Teamkollege, der Brite Leon Haslam, zeigte ebenfalls eine starke Leistung. Nur vier Tage, nachdem sein gebrochenes rechtes Schienbein mit zwei Schrauben fixiert wurde, kämpfte er beherzt gegen die Schmerzen an und holte einen zwölften und einen starken fünften Rang. Insgesamt sammelte das Team BMW/alpha Racing an diesem Wochenende 45 Punkte, so viele wie noch nie zuvor.

In seinem ersten Rennen am Sonntag auf der BMW S 1000 RR machte Marco Melandri gleich in den ersten Kurven einige Positionen gut und arbeitete sich im Rennverlauf weiter nach vorn. In Runde 18 übernahm er den zweiten Platz. Diese Position verteidigte er gegen den Franzosen Sylvain Guintoli bis ins Ziel.

Leon Haslam hatte sich in den beiden Qualifikationen für Startplatz zwölf qualifiziert. Im ersten Rennen kämpfte er trotz seiner Verletzungen bis in die letzte Runde um einen Platz in den Top 10. Beim Start des zweiten Rennens katapultierte sich Leon vor auf den dritten Rang, und während der folgenden Runden kämpfte er um eine Top-Position. Unterdessen hatte Marco Melandri einen verhaltenen Start, machte aber Runde um Runde Plätze gut. Zur Rennmitte lag er direkt hinter Haslam auf Rang fünf. Von da an lieferten sich die beiden ein spannendes teaminternes Duell und wechselten mehrfach die Positionen. Am Ende behielt Haslam die Oberhand und wurde Fünfter vor Marco.


 

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