Doppelspieltag nährt Hoffnung bei Nachzüglern
Für Sandharlanden und Kapfelberg wird’s langsam eng. Die Chance auf Punkte ist aber zweimal so groß.
Schlusslicht Sandharlanden (l.) hat mit einem Heimspieldoppel wohl die letzte Chance auf den Klassenerhalt. Foto: Archiv
SV Saal – SpVgg Kapfelberg: Volle Konzentration auf das Duell mit dem Vorletzten ist bei den Gastgebern angesagt. „Wir wollen und müssen die drei Punkte holen“, pocht Saals 2. Abteilungsleiter Daniel Wochinger auf einen Erfolg im Kellerduell, dem für den SV am Dienstag in Offenstetten ein weiteres folgt. Bei Kapfelberg weiß Abteilungsleiter Jan Schandri: „Wir müssen in Saal punkten, sonst wird’s schwierig mit dem Klassenerhalt.“ Die Mannschaft lebt und ist intakt, bekundet er. Philipp Wittmann, Michael Pinzinger, Simon Aunkofer und Michael Lilla fehlen den Gästen, die am Feiertag den SC Kelheim besuchen.
TSV Bad Gögging – TSV Offenstetten: Im dritten Heimspiel in Folge will die Kurortelf endlich den vollen Ertrag. Coach Robert Steger appelliert an den Kampfgeist seiner Mannen. Am 1. Mai peilt Bad Gögging in Hofkirchen ein Remis an. „Wie die Löwen“ haben die Offenstettener laut Trainer Armin Brandl gegen den Spitzenreiter gekämpft. „Auch wenn wir leer ausgingen, gibt das Mut.“ In Gögging sowie zwei Tage später zuhause gegen Saal braucht der TSV nun Zählbares.
FSV Sandharlanden – SC Kelheim: 60 Minuten hatten die FSV-Kicker zuletzt den FC Laimerstadt im Griff – und mussten sich nach Führung noch geschlagen geben. „Es ist noch nicht an der Zeit, sich aufzugeben“, appelliert Spielertrainer Stefan Hermann an die Kämpfernatur seiner Mannschaft. „Wir werden in den Heimspielen gegen Kelheim und Pfaffenberg alles versuchen.“ Die Gäste vom SC blicken nach dem Erfolg über Schierling II etwas entspannter auf die Tabelle. „Am Doppelspieltag möchten wir in Sandharlanden und daheim gegen Kapfelberg zumindest vier Zähler raushauen. Beide Spiele werden eine enge Kiste, weil es für die Gegner ums Überleben geht“, so Coach Hans-Peter Liedl.
SC Mitterfecking – SV Sallach: Der Dreier gegen Kapfelberg „sollte uns genügend Selbstvertrauen geben, um zu bestehen“, sagt SC-Abteilungsleiter Reiner Bittner vor dem Heimspiel sowie der Auswärtsaufgabe am Dienstag bei TSV Herrngiersdorf. Benjamin Krausenecker fehlt bei Mitterfecking verletzungsbedingt.
TV Schierling II – TSV Hofkirchen: Es gibt leichtere Aufgaben. Zunächst empfängt Schierling den Ligazweiten, am 1. Mai geht’s zum Tabellenführer. TV-Trainer Jürgen Melzl glaubt trotz dünner Spielerdecke an die Qualität in der Truppe. „Nur leider können wir diese momentan nicht zeigen.“ Die Abschlussschwäche tut ihr Übriges. „Die Luft wird dünn“, weiß Melzl.
TV Geiselhöring – TSV Herrngiersdorf: Bestens vorbereitet geht Herrngiersdorf ins Duell mit dem Spitzenreiter. Zwei Siege in Folge stärken das Selbstvertrauen. „Wir können befreit aufspielen. Vielleicht springt ein Punkt raus“, sagt Spielertrainer Stefan Offenbeck. Im Heimspiel gegen Mitterfecking am Dienstag darf’s dann auch mehr sein.

