Letzte Chance für Rohr und Wildenberg
Die Klosterort-Fußballer glauben kaum noch an Rettung über die Relegation.
Kreisklasse Laaber
TSV Wildenberg – TV Aiglsbach: „Wir haben noch eine kleine Chance im Kampf um den direkten Klassenerhalt“, weiß TSV-Keeper Dennis Gottschalk. „Wir müssen punkten. Gegen den ungeschlagenen Meister wird das natürlich brutal schwer.“ Die Hoffnung ruhen auf der Wildenberger Offensive. Die Gäste wären laut TV-Abteilungsleiter Stefan Schmittner mit einem Unentschieden zufrieden. „Wichtig ist, dass die Serie ohne Niederlage hält.“ Aber selbst diesen einen Punkt werde man nicht herschenken. „Wir gehen immer voll konzentriert in die Spiele.“
TSV Rohr – SSV Pfeffenhausen: Im Kellerduell Vorletzter gegen Letzter geht es um die ungeliebte rote Laterne, befindet TSV-Coach Norbert Heimlich, der nicht mehr auf die Rettung über die Relegation schielt. „Es ist unser letztes Heimspiel und unsere Fans haben wir bisher wahrlich nicht verwöhnt. Wir spielen deshalb voll auf Sieg. Wir müssen den Ball laufen lassen und uns ständig bewegen.“
SV Oberglaim – SC Kirchdorf: „Momentan läuft’s bescheiden, aber im Spiel gegen den Tabellenzweiten können wir nur gewinnen“, sagt Gästetrainer Andreas Tzschöckell. „Es erwartet uns ein sehr spielstarker Gegner. Stürmer Thomas Ostermeier wird eine Sonderbetreuung bekommen wird. Es ist notwendig, taktisch klug und sehr diszipliniert zu spielen.“ SC-Angreifer Markus Ferstl laboriert an einer Fußprellung.
FC Leibersdorf – TSV Obersüssbach: „Es ist für uns das einzige Derby in dieser Liga und daher ein sehr wichtiges Spiel“, sagt FC-Sportchef Johann Braun. „Es herrscht große Rivalität. Der Gast braucht noch Punkte im Abstiegskampf.“ Das lässt Leibersdorf ungerührt. Wir wollen diese drei Punkte zuhause behalten.“
FC Mainburg – SV Puttenhausen: Die Hopfenstädter möchten ihre heimischen Fans für die „durchwachsene Saison ein klein wenig entschädigen“, gibt FC-Sportleiter Michael Reitmeier aus. „In diesem Derby geht es ganz klar ums Prestige. Dass wir uns da voll reinhängen, ist das Mindeste.“ Jupp Cremer fehlt beruflich bedingt. Puttenhausen ist immer noch geplagt von vielen Verletzten. Zwar ist man in der Tabelle gesichert, dennoch mahnt Vorstand Dietmar Brunner an: „Gegen Wildenberg hätten wir in der letzten Minute fast noch verloren“. Die Favoritenrolle gebühre dem Gastgeber.
FC Walkertshofen – TSV Sandelzhausen: Der Hausherr will den Heimvorteil nutzen und es besser machen als beim 1:1 im Hinspiel: „Die Partie damals war ausgeglichen mit wenigen Chancen auf beiden Seiten“, erinnert sich Trainer Kurt Grübl. „Wenn wir in unserem Offensivspiel an die erste Hälfte in Kirchdorf anknüpfen können, wird uns ein Dreier gelingen“. Der TSV ist im Auswärtsspiel ebenfalls auf die volle Punktauszahl aus. „Wir wollen gewinnen. Unser Saisonziel ist der vierte Tabellenplatz“, erklärt Sandelzhausens Abteilungsleiter Stefan Prücklmeier.

