Heiße Duelle auf Sand
U-21-Teams kämpfen in Abensberg um die Startplätze für die WM.
Im Höchsttempo driften die Fahrer um die Kurven.
Abensberg. Am Pfingstmontag wird es im Abensberger Speedwaystadion auf Sandbelag wieder ganz heiß hergehen. Dann steht das zweite Halbfinale der U-21-Team-Weltmeisterschaft im Speedway an. Die junge deutsche Mannschaft bekommt es dabei mit ganz harten Brocken zu tun. Gegner sind keine Geringeren als die aktuellen Titelverteidiger aus Russland, Schweden und Finnland.
Sascha Dörner, als einer von drei Vorsitzenden des MSC Abensberg für den Bereich Speedway verantwortlich und zugleich auch einer der Abensberger Rennleiter, weiß, dass sich die jungen Deutschen gegen die schier übermächtige Konkurrenz sehr schwer tun werden. Bereits im vergangenen Jahr war das umgestaltete Team im Halbfinale in Diedenbergen klar gescheitert. Heuer versuchen Kai Huckenbeck, Marcel Helfer, Michell Hofmann, Danny Maaßen und Andre Mochner ihr Glück in Abensberg.
Allerdings zieht nur der Sieger des Rennens sicher ins Finale im polnischen Bydgoszcs ein. Ein zweiter Teilnehmer wird im anderen Halbfinale im englischen Lakeside ermittelt. Dort treffen Großbritannien, Dänemark, Australien und Tschechien aufeinander. Polen als Gastgeber ist für das Finale gesetzt. Der punktbeste Zweitplatzierte darf ebenfalls das Ticket für Polen buchen.
Der Heimvorteil in Abensberg könnte den Deutschen in die Karten spielen. Sascha Dörner hofft auf viele Zuschauer und die bekannte, hervorragende Stimmung im Stadion. Zudem kennen Marcel Helfer und Michell Hofmann die Bahn bereits sehr gut, wohingegen die anderen drei noch nie im Abensberger Speedwaystadion waren. 25 Läufe stehen am Pfingstmontag ab 14 Uhr auf dem Programm, und jeder Fahrer kann fünfmal Punkte für sein Team sammeln.
Die MSC Abensberg hat für seine Besucher wieder ein großes Programm zusammengestellt. Bereits am Pfingstsonntag geht es um Punkte. Ab 11 Uhr bestreiten die süddeutschen Nachwuchsfahrer einen Lauf zur deutschen Speedway-Juniorenmeisterschaft. Gegen 16 Uhr gehen die Teams aus Deutschland, Schweden, Russland und Finnland dann auf die Bahn, um zu trainieren. Am Sonntag um 12 Uhr stehen die Speedway-Piloten der vier Nationen zu einer Autogrammstunde bereit. Um 13.30 beginnen die Fahrerparade und die Fahrervorstellung und um 14 Uhr hebt sich das Startband zum ersten Mal, und der Kampf um Punkte für die Team-Weltmeisterschaft der Junioren wird eröffnet.

